Coherent und Tower Semiconductor setzen neue Maßstäbe bei der Datenübertragung für KI-Rechenzentren. Mit einer Demonstration von 400 Gbit/s pro Lane rückt die nächste Generation von Hochgeschwindigkeits-Netzwerken in greifbare Nähe. Dieser Fortschritt adressiert eines der größten Nadelöhre moderner Hardware-Architekturen.

Effizienz gegen die „Power Wall“

Die Zusammenarbeit nutzt Coherents Indium-Phosphid-Laser in Kombination mit der Silizium-Photonik-Plattform von Tower Semiconductor. Ziel ist es, die sogenannte „Power Wall“ moderner GPU-Architekturen zu überwinden. Da Rechenzentren für KI-Anwendungen zunehmend von herkömmlichen Kupferkabeln auf optische Verbindungen umstellen, wird die direkte Integration optischer Komponenten auf Grafikprozessoren zu einem entscheidenden Wachstumsfaktor. Die neue Technologie ermöglicht die Entwicklung von 3,2T-Transceivern, die für die Bewältigung riesiger Datenmengen bei gleichzeitig sinkendem Energieverbrauch unerlässlich sind.

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Skalierung der Produktion

Um die steigende Nachfrage zu bedienen, stellt Coherent die Produktion an Standorten in den USA, Schweden und der Schweiz auf 6-Zoll-Wafer um. Dieser Schritt vervierfacht die Kapazität im Vergleich zum bisherigen Standard. CEO Jim Anderson sieht das Unternehmen damit gut aufgestellt, um die rasant wachsenden Anforderungen der KI-Infrastruktur zu erfüllen. Der technologische Ansatz erlaubt es zudem, bestehende Fertigungsprozesse zu nutzen, ohne auf exotische Materialien angewiesen zu sein.

Analysten sehen Potenzial

Zeitgleich mit der technologischen Erfolgsmeldung rückt Coherent heute offiziell in den S&P 500 auf. Das steigende institutionelle Interesse spiegelt sich auch in den jüngsten Einschätzungen der Analysten wider:

  • TD Cowen: Buy-Rating mit Kursziel 330 USD
  • Stifel: Kurszielanhebung auf 275 USD
  • Adressierbarer Markt für optische Lösungen: 20 Milliarden USD

Die Aktie reagiert heute positiv auf die Nachrichtenlage und legte um über fünf Prozent auf 229,00 Euro zu. Damit setzt der Titel seinen Aufwärtstrend fort, der seit Jahresbeginn bereits ein Plus von fast 38 Prozent eingebracht hat.

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