Coca-Cola stellt seine Führungsstruktur und Regionenaufteilung neu auf und setzt stärker auf Digitalisierung. Ein neuer Chief Digital Officer sowie veränderte Marktcluster sollen das Wachstum vor allem in Asien, Afrika und dem Mittleren Osten beschleunigen. Zentral ist dabei die Vorbereitung auf den CEO-Wechsel im Frühjahr 2026.

Digitalstrategie wird gebündelt

Im Zentrum der Veränderungen steht eine tiefgreifende Neuordnung des Top-Managements. Coca-Cola schafft die neue Position des Chief Digital Officer, der konzernweit digitale Strategien, Datenanalyse und Effizienzprogramme bündeln soll.

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Diese Rolle übernimmt Sedef Salingan Sahin, eine erfahrene Führungskraft aus den eigenen Reihen. Damit setzt der Konzern bewusst auf internes Know-how, um die digitale Transformation voranzutreiben. Die organisatorischen Anpassungen greifen zum 31. März 2026 und fallen damit zusammen mit dem bereits angekündigten CEO-Wechsel.

Neue Regionenstruktur für Wachstumsmärkte

Parallel zur digitalen Neuausrichtung ordnet Coca-Cola seine operative Führung für ausgewählte Weltregionen neu. Zwei neue Marktcluster werden geschaffen, die direkt an den designierten CEO Henrique Braun berichten sollen.

Im Fokus stehen vor allem Asien, Afrika und der Mittlere Osten. Die neue Struktur soll das Geschäft näher an die Verbraucher bringen und eine schnellere Einführung neuer Technologien in diesen heterogenen und dynamischen Märkten ermöglichen.

Wesentliche Punkte der Neuaufstellung:

  • Neue Führungsrolle: Einführung eines Chief Digital Officer zur Steuerung der digitalen Transformation.
  • CEO-Wechsel: Alle Führungs- und Strukturänderungen treten am 31. März 2026 in Kraft und sind auf den Amtsantritt von Henrique Braun abgestimmt.
  • Regionenfokus: Die neue operative Struktur richtet den Blick stärker auf Wachstumspotenzial in Asien, Afrika und im Mittleren Osten.

Indien als Wachstumstreiber

Besonderes Gewicht legt Coca-Cola auf den indischen Markt. Der Konzern erwartet, dass Indien in den kommenden Jahren zu den drei größten Märkten weltweit aufsteigen könnte. Nach einem schwierigeren Jahr 2025 rechnet das Unternehmen für 2026 mit einer „sehr robusten“ Dynamik.

Diese Einschätzung stützt Coca-Cola auf aus Unternehmenssicht solide Fundamentaldaten und eine widerstandsfähige Verbraucherstimmung in der Region. Zudem gilt die fortschreitende Digitalisierung der indischen Wirtschaft als wichtiger Rückenwind für das dortige Geschäft.

Belastungsfaktor Handelspolitik

Unabhängig von den internen Weichenstellungen bleibt das Umfeld für die globale Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie anspruchsvoll. Anhaltende Unsicherheit rund um internationale Handelszölle prägt die Perspektive für 2026.

Die Branche rechnet damit, dass der Druck durch bestehende und mögliche weitere Zölle zunächst bestehen bleibt. Mögliche Preissteigerungen lassen sich in vielen Märkten nur zeitverzögert an die Verbraucher weitergeben. Zusätzlich wartet die Industrie auf ein höchstrichterliches Urteil zur Rechtmäßigkeit bestimmter Zollregelungen, das als wichtiger Unsicherheitsfaktor für die weitere Entwicklung gilt.

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