Die Cloudflare-Aktie springt nach Börseneröffnung am Dienstag um mehr als 11 Prozent nach oben. Der Grund: Das Unternehmen hat nicht nur beim Gewinn und Umsatz im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen, sondern auch mit seiner Prognose für das laufende Quartal und das Gesamtjahr 2026 positiv überrascht.

Die Zahlen im Detail: Cloudflare verdiente im vierten Quartal 2025 0,28 Dollar je Aktie – ein Cent mehr als erwartet. Der Umsatz kletterte auf 614,50 Millionen Dollar, während Analysten nur mit 591,43 Millionen Dollar gerechnet hatten. CEO Matthew Prince jubelt über das "außergewöhnlich starke Ende von 2025" und verweist auf den größten Jahresvertrag in der Unternehmensgeschichte mit einem durchschnittlichen Wert von 42,5 Millionen Dollar pro Jahr.

Prognose überrascht die Wall Street

Für das erste Quartal 2026 stellt Cloudflare Erlöse zwischen 620 und 621 Millionen Dollar in Aussicht – deutlich über der Konsensschätzung von 615,50 Millionen Dollar. Beim Gewinn je Aktie zeigt sich das Unternehmen mit 0,23 Dollar allerdings konservativer als die erwarteten 0,25 Dollar.

Noch beeindruckender fällt der Jahresausblick aus: Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management mit Umsätzen zwischen 2,79 und 2,80 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich 2,74 Milliarden Dollar auf dem Zettel. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 1,11 und 1,12 Dollar liegen, was unter der Konsenserwartung von 1,19 Dollar liegt.

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KI-Boom treibt das Geschäft

Prince sieht sein Unternehmen perfekt für die KI-Ära positioniert: "Der Wandel hin zu KI und Agenten stellt eine fundamentale Neuausrichtung des Internets dar, die die Nachfrage nach Cloudflares Diensten antreibt. Wenn Agenten die neuen Nutzer des Webs sind, dann ist Cloudflare die Plattform, auf der sie laufen."

Die Bank of America bezeichnet das Ergebnis als "Rekordquartal, Rekordjahr mit anhaltender Beschleunigung ins Geschäftsjahr 2026". Allerdings weisen die Analysten auch auf die ambitionierte Bewertung hin: Mit dem 23-fachen des erwarteten Jahresumsatzes ist Cloudflare nach Palantir die zweitteuerste Softwareaktie am Markt.

Baird hat die Aktie nach den Zahlen direkt auf "Outperform" hochgestuft und betont, dass "das vierte Quartal die bislang stärkste Bestätigung dafür lieferte, dass mehrere Wachstumstreiber nun gleichzeitig wirken". Citizens bekräftigte sein "Market Outperform"-Rating mit einem Kursziel von 270 Dollar – was einem Aufwärtspotenzial von 50 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von 179,98 Dollar entspricht.

Die starken Quartalszahlen kommen zur rechten Zeit: Seit Jahresbeginn hat die Aktie 8,7 Prozent verloren, während der S&P 500 um 1,4 Prozent zulegte. Mit den neuen Rekordzahlen und der optimistischen Prognose dürfte sich das Blatt nun wieder wenden.

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