Für CleanTech Lithium hängt die kurzfristige Zukunft maßgeblich an einer Entscheidung aus Santiago. Das chilenische Bergbauministerium prüft derzeit den Antrag auf einen Sondervertrag zur Lithiumförderung (CEOL) für das Vorzeigeprojekt Laguna Verde. Diese Genehmigung ist weit mehr als eine Formsache: Sie ist der notwendige Schlüssel, um die nächste Entwicklungsstufe des Unternehmens einzuleiten.

Machbarkeitsstudie in den Startlöchern

Das Management setzt darauf, dass Laguna Verde für ein gestrafftes Zulassungsverfahren qualifiziert ist. Sobald das Ministerium grünes Licht gibt, soll zeitnah die Vor-Machbarkeitsstudie (Pre-Feasibility Study, PFS) veröffentlicht werden. Diese Daten sind für Investoren entscheidend, da sie erstmals detaillierte Einblicke in die wirtschaftliche Tragfähigkeit und die geplanten Entwicklungspfade des Projekts geben werden.

Wird die chilenische Regierung den Weg für das vereinfachte Verfahren tatsächlich frei machen? Davon hängt ab, wie schnell CleanTech Lithium den Sprung von der Exploration zur konkreten Erschließung schafft. Um die finanzielle Last dieser Entwicklung zu stemmen, sucht das Unternehmen bereits nach strategischen Partnern. Ein mandatierter Finanzberater soll dabei helfen, die Projektfinanzierung zu sichern und gleichzeitig die Verwässerung für bestehende Aktionäre so gering wie möglich zu halten.

Kursplus trotz regulatorischer Hürden

An der Börse wurde die Entwicklung zuletzt positiv quittiert. Trotz eines leichten Rücksetzers am heutigen Mittwoch auf 9,43 GBX verzeichnet die Aktie seit Jahresbeginn ein deutliches Plus von rund 54,6 Prozent. Das Papier notiert damit stabil über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 8,37 GBX. Diese relative Stärke spiegelt die Hoffnung wider, dass CleanTech Lithium seine Position im südamerikanischen „Lithiumdreieck“ erfolgreich festigen kann.

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Das Unternehmen setzt dabei auf die Direct Lithium Extraction (DLE)-Technologie. Diese Methode gilt als umweltfreundlicher als herkömmliche Verfahren und könnte in Kombination mit erneuerbaren Energien die Produktion von nachhaltigem Lithium ermöglichen.

Staatliche Beteiligung als Faktor

Neben Laguna Verde hält das Unternehmen weitere Lizenzen, unter anderem am Salar de Atacama. Hier müssen sich Investoren jedoch auf andere Rahmenbedingungen einstellen: Die nationale Lithiumstrategie Chiles sieht für kommerzielle Entwicklungen in diesem Becken eine Mehrheitsbeteiligung eines staatlichen Unternehmens von 51 Prozent vor.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob das Bergbauministerium dem gestrafften CEOL-Verfahren zustimmt. Unmittelbar nach dieser Entscheidung wird die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie für Laguna Verde erwartet, die konkrete Fakten zur Rentabilität des Standorts liefern muss.

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