ChemoMetec A/S Aktie: Verhängnisvolle Wendung?
ChemoMetec muss seine Ziele für das Geschäftsjahr 2025/26 deutlich zurückschrauben. Vor allem das schwächelnde Nordamerika-Geschäft und Verzögerungen bei großen Automatisierungsprojekten lasten auf den Erwartungen. Anleger müssen sich nun auf spürbar niedrigere Wachstumsraten einstellen.
US-Geschäft als Bremsklotz
Am Dienstag gab das dänische Unternehmen bekannt, dass der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich nur noch zwischen 490 und 520 Millionen DKK liegen wird. Zuvor war das Management von bis zu 580 Millionen DKK ausgegangen. Auch beim operativen Ergebnis (EBITDA) strich ChemoMetec die Erwartungen zusammen: Statt der bisher angepeilten 320 bis 335 Millionen DKK werden nun lediglich 260 bis 285 Millionen DKK erwartet.
Hauptverantwortlich für diesen Schritt ist die schwierige Lage im nordamerikanischen Markt, insbesondere im Bereich der Zell- und Gentherapie. Ein Regierungsstillstand in den USA im Herbst 2025 sorgte für erste spürbare Störungen im Kundengeschäft. Mittlerweile führen geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheiten dazu, dass Kunden bei Großaufträgen zögern. Diese langwierigen Entscheidungsprozesse erschweren die zeitliche Planung von Auftragseingängen und Fakturierungen massiv.
Verzögerungen bei der Automatisierung
Ein weiterer Faktor ist die schleppende Umsetzung von Automatisierungsprozessen in der Bioverarbeitung. Da es sich hierbei oft um komplexe, globale Projekte handelt, benötigen Validierungen und interne Abstimmungen bei den Kunden deutlich mehr Zeit als ursprünglich kalkuliert.
Gleichzeitig durchläuft ChemoMetec einen Wandel im Produktportfolio. Das hohe Kundeninteresse an der neuen XcytoMatic-Plattform sorgt paradoxerweise für eine vorübergehende Flaute beim Absatz der etablierten NucleoCounter-Geräte und der dazugehörigen Verbrauchsmaterialien. Das Management betont jedoch, dass dies kein Zeichen für erstarkende Konkurrenz sei. Vielmehr befinde man sich in einer Übergangsphase, in der die Zahl der Automatisierungsprojekte stetig wachse.
Fokus auf neue Software
Trotz der aktuellen Korrektur sieht sich ChemoMetec für die Zukunft gut gerüstet. Mit der bevorstehenden Einführung der neuen Softwareplattform „XM Octopus“ will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der quantitativen Zellanalyse weiter steigern. Das Management setzt darauf, dass die technologische Stärke der XcytoMatic-Produkte langfristig das Wachstum in der Pharma- und Biotech-Industrie sichern wird.
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