CBOE Volatility Index: Ernüchternde Erkenntnis
Der CBOE Volatility Index (VIX) ist am Freitag sprunghaft angestiegen und markiert das turbulente Ende einer ohnehin nervösen Handelswoche. Ein Zusammentreffen von historisch großen Optionsverfällen und eskalierenden Spannungen im Nahen Osten trieb das „Angstbarometer“ der Wall Street über die psychologisch wichtige Marke von 25 Punkten. Während Anleger Sicherheit suchten, gerieten die Aktienmärkte unter erheblichen Verkaufsdruck.
Triple Witching sorgt für Turbulenzen
Der jüngste Anstieg des VIX um gut elf Prozent auf 26,78 Punkte fiel mit dem sogenannten „Triple Witching“ zusammen. An diesem großen Verfallstag liefen Optionen und Futures im Wert von rund 5,7 Billionen US-Dollar aus. Diese enorme Konzentration von Termingeschäften zwang institutionelle Anleger zu massiven Umschichtungen. Da der S&P 500 gleichzeitig Schwierigkeiten hatte, eine Unterstützung zu finden, blieb die Volatilität den gesamten Handelstag über auf einem erhöhten Niveau.
Energiepreise schüren Inflationssorgen
Hinter der Nervosität steht vor allem die Sorge um die globale Energieversorgung. Da die geopolitischen Spannungen die Schließung der Straße von Hormus befürchten lassen – eine Route, über die rund 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden –, kletterte der Preis für Brent-Öl auf 112,19 US-Dollar pro Barrel.
Dieser Preisschock zwingt Investoren dazu, ihre Inflationserwartungen neu zu bewerten. In der Folge schwindet die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve. Während Verteidigungswerte und Energieriesen wie ExxonMobil zeitweise von der Lage profitierten, belasteten die steigenden Zinsen und Sorgen um die Lieferketten insbesondere den Technologiesektor schwer.
Charttechnische Lage verschlechtert sich
Auch das technische Bild hat sich deutlich eingetrübt. Der S&P 500 schloss unter seinem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, der über 200 Sitzungen hinweg als psychologischer Anker gedient hatte. Dass der VIX nun stabil über der Widerstandsmarke von 25 Punkten notiert, deutet auf einen grundlegenden Stimmungsumschwung hin: Institutionelle Investoren wechseln zunehmend von einer „Buy-the-Dip“-Strategie zu einer „Risk-off“-Haltung, was sich auch in der auf 4,39 Prozent gestiegenen Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen widerspiegelt.
In den nächsten Handelssitzungen steht die Fähigkeit des S&P 500 im Fokus, seinen 200-Tage-Durchschnitt zurückzuerobern. Gelingt dies nicht, ist mit weiterem Aufwärtspotenzial für den VIX zu rechnen. Solange keine Entspannung an den Ölärkten oder neue Signale der Fed vorliegen, müssen sich Marktteilnehmer auf anhaltend hohe Kursausschläge einstellen.
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