Während Cardano bei rund 0,35 US-Dollar in einer engen Handelsspanne verharrt, vollzieht sich im Hintergrund eine bemerkenswerte Verschiebung: Großinvestoren akkumulieren massiv, während Kleinanleger das Handtuch werfen. Parallel dazu hat das Netzwerk wichtige Meilensteine in Sachen Governance erreicht.

Die zwei Gesichter des Marktes

Die On-Chain-Daten zeichnen ein klares Bild: Wallets mit 100.000 bis 100 Millionen ADA haben in den letzten zwei Monaten rund 454,7 Millionen Token im Wert von über 160 Millionen US-Dollar aufgestockt. Ihr Anteil am zirkulierenden Angebot kletterte auf etwa 67,5 Prozent.

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Zeitgleich reduzieren Retail-Investoren ihre Positionen. Wallets mit weniger als 100 ADA verzeichnen Nettoabflüsse. Dieses Muster – institutionelle Akkumulation bei gleichzeitiger Kleinanleger-Kapitulation – gilt unter Marktbeobachtern häufig als Vorbote einer Trendwende.

Voltaire-Ära nimmt Gestalt an

Am 20. Januar delegierte die Cardano Foundation 220 Millionen ADA an elf ausgewählte Delegated Representatives (DReps). Dieser Schritt markiert einen konkreten Fortschritt auf dem Weg zu vollständig dezentralisierter Governance.

Die Maßnahme soll:
* Community-Voting stärken
* Voting-Power breiter verteilen
* Netzwerk-Resilienz erhöhen

Vier Tage später trat eine überarbeitete Version der Cardano-Verfassung in Kraft – ein weiterer Meilenstein im Governance-Fahrplan.

Technisches Bild bleibt angespannt

Charttechnisch zeigt sich Cardano weiterhin in Wartestellung. Die lokale Widerstandsmarke bei 0,355 US-Dollar wurde jüngst zurückgewiesen, die Unterstützung bei 0,33 US-Dollar am 25. Januar getestet. Das Handelsvolumen bewegt sich mit rund 597 Millionen US-Dollar im 24-Stunden-Fenster auf moderatem Niveau.

Der Relative Strength Index notiert bei etwa 52 Punkten – neutral. Sollte die Unterstützung nicht halten, rücken die Dezember-Tiefs bei 0,329 US-Dollar oder die Oktober-Zone bei 0,27 US-Dollar in den Fokus.

Ausblick auf Q1 2026

Neben den Governance-Fortschritten bleibt das Midnight-Projekt im Fokus. Die Privacy-Sidechain soll laut Roadmap im ersten Quartal 2026 ihre ersten dezentralen Anwendungen launchen. Ob die positiven fundamentalen Entwicklungen und die Whale-Akkumulation ausreichen, um die technische Schwäche zu überwinden, hängt maßgeblich vom breiteren Krypto-Marktumfeld ab.

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