Das Cardano-Netzwerk treibt derzeit wichtige Infrastruktur-Upgrades voran. Zwischen dem 6. und 8. März rollten die Entwicklerorganisation Input Output Group (IOG) und die Mitgliederorganisation Intersect zentrale Protokoll-Updates aus, die die künftige Nutzung der Blockchain prägen werden.

Native Stablecoin-Integration geplant

Am 7. März konkretisierte IOG seine Strategie zur Stablecoin-Anbindung. Das Entwicklerteam stellte Pläne vor, direkte USDC-Abhebungen auf Cardano-Wallets zu ermöglichen – über Circles xReserve-Infrastruktur. Dieser Ansatz soll traditionelle, anfällige Blockchain-Bridges umgehen und das kürzlich eingeführte USDCx als Basis-Asset für dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) etablieren. Institutionelle und private Nutzer sollen so sicherere Wege zur Kapitalallokation erhalten.

Parallel dazu verzeichnete ADA gestern ein Handelsvolumen von 254,31 Millionen Dollar innerhalb von 24 Stunden. Die Aktivität fand vor dem Hintergrund eines breiteren Marktabverkaufs statt, der eine globale Risiko-Aversion im Krypto-Sektor widerspiegelt. Das Transaktionsvolumen zeigt dennoch anhaltende Liquidität und aktive Marktbeteiligung.

Protokoll-Version 11 steht bevor

Die technische Grundlage für Cardanos nächste große Weiterentwicklung nimmt Form an. Am 6. März gab Intersect ein Status-Update zur Cardano Node 10.7.0 heraus – Veröffentlichung innerhalb einer Woche angepeilt. Diese Software-Version soll als Mainnet-Hard-Fork-Kandidat dienen und die Basis für Protokoll-Version 11 bilden, bekannt als Van-Rossem-Hard-Fork.

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Das Van-Rossem-Upgrade zielt auf Verbesserungen bei Node-Sicherheit, Ledger-Konsistenz und Ausführungsgeschwindigkeit von Plutus-Smart-Contracts. Die Hard-Fork-Arbeitsgruppe des Netzwerks hält wöchentliche Meetings ab, um das Ökosystem auf den Übergang vorzubereiten. Nach dem kürzlichen Rollout der Pre-Release-Version 10.6.2 bereiten sich Entwickler und dApp-Builder darauf vor, Node 10.7.0 in ihre Tools zu integrieren, sobald die Version verfügbar ist.

Governance-Struktur und Midnight-Sidechain

Die On-Chain-Governance entwickelt sich weiter. Intersect reichte kürzlich eine neue Info-Action ein, die einen strukturierten Budgetprozess für den Zyklus 2026 skizziert. Der Vorschlag fordert Delegated Representatives (DReps) auf, ein formelles Rahmenwerk zu etablieren, um Community-Initiativen zu sammeln und in Treasury-Withdrawal-Actions zu konsolidieren. Cardano-Gründer Charles Hoskinson hob diese dezentrale Governance-Struktur hervor und kontrastierte sie öffentlich mit regulatorischen und Branding-Strategien konkurrierender Blockchain-Projekte.

Für Ende März ist der Mainnet-Start von Midnight geplant, einer auf Privatsphäre fokussierten Cardano-Sidechain. Midnight nutzt Zero-Knowledge-Proofs, damit Entwickler konforme, datenschutzorientierte Anwendungen bauen können. Durch selektive Datenoffenlegung positioniert sich die Sidechain für regulierte Branchen, die Vertraulichkeit bei verifizierbaren On-Chain-Aufzeichnungen benötigen.

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