Cardano: Regierungsstreit belastet
Die Kryptomärkte stehen unter Druck – und Cardano (ADA) ist keine Ausnahme. Während der Token um die kritische 0,35-Dollar-Marke kämpft, läuft im Hintergrund ein historischer Governance-Prozess ab: Die Community hat gerade 70 Millionen ADA aus dem Treasury freigegeben. Gleichzeitig sorgt ein öffentlicher Streit zwischen Cardano-Gründer Charles Hoskinson und Ripple-CEO Brad Garlinghouse für Unruhe.
Treasury-Mittel für Infrastruktur
Das Cardano-Ökosystem hat einen Meilenstein erreicht. Die Community ratifizierte einen Vorschlag des „Cardano Pentad" – einer Koalition aus Input|Output, EMURGO und der Cardano Foundation. Die Entscheidung: 70 Millionen ADA (rund 25 Millionen Dollar) fließen aus dem On-Chain-Treasury in kritische Infrastruktur.
Die Mittel sind zweckgebunden:
* Liquiditätsprogramme für Stablecoins und institutionelle Verwahrungslösungen
* Cross-Chain-Bridges und Oracle-Netzwerke
* Skalierungsprojekte wie Ouroboros Leios und Hydra
Parallel delegierte die Cardano Foundation 220 Millionen ADA (etwa 77 Millionen Dollar) an elf gewählte Delegated Representatives (DReps). Damit verteilt sich die Stimmgewalt im Governance-Prozess deutlich breiter – weg von zentralen Instanzen, hin zu Community-Vertretern. Die Gesamtdelegation der Foundation liegt nun bei 360 Millionen ADA.
Regulierungs-Konflikt eskaliert
Die Stimmung im Markt verschlechterte sich durch einen öffentlichen Disput zwischen Hoskinson und Garlinghouse. Streitpunkt: der CLARITY Act, ein US-Gesetzentwurf zur Regulierung digitaler Assets. Hoskinson kritisierte die Vorlage scharf und argumentierte, sie gebe der SEC zu viel Macht und gefährde dezentrale Strukturen.
Der Konflikt polarisiert. Retail-Investoren warten ab – aus Sorge, dass unausgereifte Regulation DeFi-Innovationen ausbremsen könnte. Die Social-Media-Dominanz von Cardano sprang währenddessen deutlich an.
Technische Lage und ETF-Status
ADA handelt bei 0,36 Dollar und zeigt kaum Bewegung. Die Marke von 0,40 Dollar bleibt unerreichbar, während Bitcoin um 90.000 Dollar schwankt. Fällt die Unterstützung bei 0,35 Dollar, droht ein Rutsch Richtung 0,31 Dollar.
Der erhoffte Katalysator durch einen Spot-ETF bleibt aus. Grayscales Antrag vom Februar 2025 liegt noch immer bei der SEC – ohne Genehmigung. Die anfängliche Euphorie ist verflogen, spekulative Prämien sind aus dem Kurs gewichen.
Die Liquidationsdaten bei ADA-Derivaten fallen moderat aus. Der aktuelle Abwärtsdruck kommt offenbar vom Spot-Markt, nicht von überhöhten Leverage-Positionen.
Fundamentals gegen Marktlage
Cardano steckt in einem Widerspruch: Während der Kurs unter Makro-Sorgen und Regulierungsangst leidet, läuft das Netzwerk technisch auf Hochtouren. Die demokratisch legitimierte Freigabe von 70 Millionen ADA zeigt: Die Governance funktioniert. Die Frage ist, ob die Treasury-finanzierten Projekte genug Schwung erzeugen, um ADA vom breiten Krypto-Abschwung abzukoppeln. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Infrastruktur-Upgrades die fehlende Marktstimmung kompensieren können.
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