Cardano startet in den Februar mit einem Schritt, auf den viele im Ökosystem seit Jahren warten: mehr Liquidität. Gründer Charles Hoskinson hat eine Partnerschaft mit Circle angekündigt, die USDCx als Stablecoin auf die Blockchain bringen soll. Das Ziel ist klar: DeFi auf Cardano soll weniger „dünn“ wirken – und mehr Kapital anziehen.

Circle-Deal: Stablecoin als Liquiditätshebel

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung am 30. Januar. Circle will USDCx auf Cardano integrieren – einen USDC-gestützten Stablecoin, der speziell für Nicht‑EVM‑Blockchains ausgelegt ist und auf Circles xReserve-System (Ende 2025 eingeführt) basiert.

Der Kernpunkt: Cardano soll an Circles größeres Liquiditätsnetzwerk andocken können, das laut Bericht über 70 Milliarden US-Dollar an USDC-Reserven über verschiedene Netzwerke hinweg abbildet. Hoskinson sprach dabei von einer „schnellen Integrationszeit“ im Vergleich zu klassischen Stablecoin-Rollouts.

Technisch läuft USDCx anders als „native“ USDC: Im xReserve-Framework liegt die Reserve als USDC auf einer Quell-Chain. Auf der Partner-Chain wird sie über automatisierte Attestierungs- und Minting-Prozesse repräsentiert. Der Vorteil: weniger Abhängigkeit von Drittanbieter-Bridges, die in der Krypto-Vergangenheit immer wieder Ziel von Sicherheitsproblemen waren.

Ein Haken bleibt: In Circles Entwicklerdokumentation ist Cardano aktuell noch nicht als unterstützte Remote-Chain gelistet. Das deutet darauf hin, dass die Umsetzung noch früh ist – auch wenn Hoskinson betont, es sei keine Angelegenheit „in sechs Monaten“.

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On-Chain-Daten zeigen zuletzt ein spannendes Auseinanderlaufen: Laut Santiment (zitiert von CoinMarketCap) haben Wallets mit 100.000 bis 100 Millionen ADA zwischen Ende November 2025 und Januar 2026 rund 454,7 Millionen ADA eingesammelt (Wert: etwa 161 Millionen US-Dollar).

Damit stieg ihr Anteil am Umlaufbestand von etwa 66,3% auf 67,53% – insgesamt auf rund 24,33 Milliarden ADA. Gleichzeitig reduzierten sehr kleine Wallets (100 ADA oder weniger) ihre Positionen und verkauften in den vergangenen Wochen zusammen etwa 22.000 ADA. Warum ist das wichtig? Weil es darauf hindeutet, dass größere Marktteilnehmer eher auf mittelfristige Katalysatoren setzen, während Retail eher Risiko abbaut.

Nächste Katalysatoren: CME-Futures und Upgrade-Fahrplan

Ein konkreter Termin steht bereits: Am 9. Februar will die CME Group ADA-Futures listen. Das ist institutionell relevant, weil es Cardano in eine Reihe mit den etablierten Krypto-Derivaten der Börse stellt. Der Start folgt auf die Aufnahme in den Nasdaq Crypto Index im Jahr 2025.

Parallel bleibt die Entwicklungsaktivität hoch. In der Woche ab dem 22. Januar wurden 448 Commits über 69 Repositories gemeldet, unter anderem zu Mithril-Client-Verbesserungen und Anpassungen am Ouroboros-Konsens. In der Woche davor waren es 682 Commits, unter anderem für Simulationen rund um „Ouroboros Leios“, das den Durchsatz verbessern soll.

Auch beim nächsten großen Upgrade bewegt sich etwas: Intersect, das Governance-Gremium, meldete am 29. Januar, dass „Protocol 11“ in frühe Abstimmungs- und Planungsphasen geht. Geplant ist ein „intra-era hard fork“, der Störungen klein halten soll, indem das Transaktionsformat unverändert bleibt. Ziele sind unter anderem schnellere Plutus-Smart-Contracts, neue Kryptofunktionen (Built-ins) und aufgeräumtere Ledger-Regeln. Als Kandidat für das Mainnet ist Node 10.7.0 vorgesehen – anvisiert innerhalb von drei Wochen nach dem Update.

Kurzüberblick der nächsten Punkte:
- USDCx-Integration via Circle (Deal am 30. Januar, Umsetzung noch in frühem Stadium)
- ADA-Futures an der CME ab 9. Februar 2026
- Protocol 11 in Voting/Planung; Node 10.7.0 als Mainnet-Kandidat (Ziel: binnen ca. drei Wochen ab 29. Januar)
- Leios-Upgrade (Ziel: 1.000 TPS) für Q1 2026, „Midnight“-Privacy-Sidechain für Q2 2026 geplant

Zum Marktbild passt das trotzdem nur bedingt: ADA notiert bei 0,33 USD und damit nahe dem 52‑Wochentief, während das Umfeld insgesamt schwach bleibt. Die kurzfristige Stimmung ist entsprechend fragil – umso stärker richtet sich der Blick auf die kommenden Termine: 9. Februar (CME-Futures) sowie die anstehenden Schritte rund um USDCx und Protocol 11, die Cardanos Liquidität und Nutzbarkeit messbar beeinflussen könnten.

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