Cardano: Midnight geht live
Cardano startet in einer der aktivsten Wochen seiner Geschichte. Mit dem bevorstehenden Mainnet-Launch der Midnight-Sidechain, einem milliardenschweren institutionellen Partner und einem abgeschlossenen Governance-Meilenstein verdichten sich die Entwicklungen zu einem ungewöhnlich dichten Nachrichtenblock.
Midnight-Mainnet: Zero-Knowledge trifft Praxisbetrieb
Die Midnight-Sidechain, Cardanos datenschutzorientierte Erweiterung, startet noch in dieser Woche ihre sogenannte Kūkolu-Phase auf dem Mainnet. Das bedeutet konkret: Zero-Knowledge-Smart-Contracts gehen in den Live-Betrieb, Entwickler erhalten eine Produktionsumgebung für datenschutzsensible Anwendungen in Bereichen wie Finanzen, Gesundheitswesen und Identitätsmanagement.
Anders als vollständig anonyme Netzwerke setzt Midnight auf selektive Offenlegung — Nutzer können gezielt Informationen freigeben, ohne den gesamten Transaktionsverlauf zu exponieren. Das macht das Netzwerk regulierungskompatibel, was für institutionelle Anwender ein entscheidender Faktor ist.
Zu den ersten Validatoren zählen Google Cloud, Blockdaemon, MoneyGram und Worldpay — letzterer wickelt jährlich 3,7 Billionen US-Dollar Zahlungsvolumen über mehr als 6 Millionen Händler ab. Auch Entwicklerinfrastruktur-Anbieter wie Alchemy und Ankr sind an Bord.
Monument Bank tokenisiert britische Spareinlagen
Das institutionelle Signal mit der größten Tragweite kommt aus dem britischen Bankensektor. Monument Bank kündigte an, bis zu 250 Millionen Pfund an Privatkunden-Einlagen auf der Midnight-Blockchain zu tokenisieren. Die tokenisierten Konten sollen weiterhin zinsbringend und durch die britische Einlagensicherung geschützt bleiben. Cardano-Gründer Charles Hoskinson bezeichnete den Deal als einen der größten in der Geschichte des Projekts. Geplant sind weitere Phasen für tokenisierte Anlageprodukte und Kreditvergabe.
Parallel dazu schloss Cardano die Voltaire-Governance-Phase ab. Per On-Chain-Abstimmung wurden Community-Grants in Höhe von 45 Millionen US-Dollar freigegeben. Das Cardano-Treasury, das inzwischen über eine Milliarde US-Dollar verwaltet, genehmigte zudem ein 30-Millionen-Dollar-Förderprogramm für Blockchain-Entwickler auf dem afrikanischen Kontinent — mit Fokus auf Überweisungen, digitale Identität und Supply-Chain-Transparenz.
Starke Entwicklungsaktivität, schwacher Kurs
Auf technischer Seite verzeichnet Cardano 680 Commits pro Woche in 80 aktiven Repositories. Hydra v1.3.0 senkte die Transaktionskosten um 75 Prozent, der erste ZK-Smart-Contract wurde auf dem Mainnet deployt, und der Van-Rossem-Hard-Fork — der Protocol Version 11 aktivieren soll — befindet sich im Testnet.
Der Kurs erzählt eine andere Geschichte. ADA notiert nahe seinem 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn rund 30 Prozent verloren. Die Derivate-Daten zeigen ADA-Funding-Rates auf dem negativsten Stand seit Juni 2023, was auf eine stark überfüllte Short-Position hindeutet. Die 365-Tage-MVRV-Ratio liegt laut Santiment bei minus 43 Prozent — ein Niveau, das in früheren Zyklen (2023, Ende 2024) jeweils Erholungsphasen vorausging.
Am 17. März klassifizierten SEC und CFTC ADA gemeinsam als „digitale Ware" — kein Wertpapier nach Bundesrecht. Die Entscheidung über einen Spot-ADA-ETF von Grayscale steht noch aus und bleibt der nächste regulatorische Prüfstein für das Netzwerk.
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