Cardano: Hoskinson schadet
Charles Hoskinson hat mit einem politischen Ausfall ein heikles Eigentor geschossen. Nach seiner scharfen Kritik am US-Kryptogesetz CLARITY Act kippte die Stimmung rund um Cardano binnen Stunden – und die Kurse gaben nach. Der ADA-Token verlor innerhalb einer Woche rund 8 Prozent und notiert aktuell bei etwa 0,36 US-Dollar.
Politische Einmischung mit Folgen
In einem YouTube-Stream griff der Cardano-Gründer die US-Kryptopolitik frontal an und kritisierte Branchenkollegen, die den CLARITY Act unterstützen. Was als Meinungsäußerung gedacht war, löste eine Welle negativer Reaktionen in den sozialen Medien aus. Die zuvor bullische Stimmung drehte ins Gegenteil – ein Beispiel dafür, wie anfällig Cardano auf öffentliche Äußerungen seiner Leitfigur reagiert.
Der Fear & Greed Index für Cardano steht bei 44 Punkten und signalisiert „Angst" unter Investoren. Die Marktkapitalisierung liegt bei knapp 13 Milliarden US-Dollar, das Handelsvolumen der vergangenen 24 Stunden bei rund 659 Millionen Dollar.
Technische Signale bleiben gemischt
Aus charttechnischer Sicht zeigt sich ein zwiespältiges Bild. Auf Tagesbasis deutet sich eine bullische Divergenz an: Während der Kurs tiefere Tiefs markiert, steigt der RSI-Indikator leicht an. Ein ähnliches Muster hatte zuvor eine Rally von 32 Prozent eingeleitet. Entscheidend wäre ein nachhaltiger Ausbruch über die Widerstandsmarke von 0,41 Dollar – aktuell fehlt dafür aber die Kaufkraft.
Interessant: Große Wallets mit Beständen zwischen 1 und 10 Millionen ADA haben in den vergangenen zwei Wochen zusätzliche 100 Millionen Token akkumuliert. Solche Bewegungen gehen häufig einem Trendwechsel voraus, garantieren ihn aber nicht.
Fragile Unterstützung
Die nächste relevante Unterstützung liegt bei 0,35 Dollar. Ein Bruch dieser Marke würde weiteres Abwärtspotenzial eröffnen und die technische Lage verschärfen. Solange Hoskinson für politische Schlagzeilen sorgt, dürfte die Volatilität hoch bleiben – zum Nachteil der Kursstabilität.
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