Der Bitcoin-Kurs gerät unter Druck – und diesmal kommen die Störfeuer aus gleich zwei Richtungen gleichzeitig. Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten und die Unsicherheit über die US-Inflationsentwicklung drücken heute auf die Stimmung der Krypto-Anleger.

Straße von Hormus trifft Krypto-Sentiment

Der Bitcoin-Kurs ist heute in Asien kurzzeitig unter die Marke von 70.000 Dollar gerutscht und notiert aktuell bei rund 69.600 Dollar – ein Minus von etwa 0,5 Prozent. Das klingt nach wenig, doch der Kontext ist entscheidend: Erst zu Beginn dieser Woche war die Kryptowährung in Richtung der Mitte-60.000-Dollar-Zone abgetaucht, bevor eine Erholung einsetzte.

Verantwortlich für die anhaltende Nervosität sind vor allem die Folgen des US-israelischen Militärkonflikts mit Iran. Die faktische Schließung der Straße von Hormus hat die Ölpreise zeitweise auf knapp 120 Dollar pro Barrel getrieben – ein Niveau, das zuletzt vor Jahren erreicht wurde. Zwar dämpften Signale aus Washington, der Konflikt könne bald enden, den Preisschock etwas ab. Doch von einer echten Deeskalation ist wenig zu spüren, die Lage rund um den Golf bleibt angespannt.

Die Internationale Energieagentur reagiert derweil mit dem größten Ölreserveneinsatz ihrer Geschichte: Die vorgeschlagene Freigabe soll die Rekordfreigaben aus 2022 im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg übertreffen, als 182 Millionen Barrel auf den Markt kamen. Ob das reicht, um die Preise nachhaltig zu drücken, wird sich zeigen – für Bitcoin bedeutet ein anhaltend hohes Inflationsumfeld jedenfalls eine doppelte Belastung aus Risikoaversion und Fed-Erwartungen.

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Regulierung als Joker

Neben dem geopolitischen Druck richtet sich der Blick der Marktakteure auf Washington. Die US-Inflationsdaten, die heute veröffentlicht werden, dürften die Erwartungen an die Zinspolitik der Federal Reserve beeinflussen – und damit auch den Appetit auf risikobehaftete Anlagen wie Kryptowährungen.

Parallel dazu versuchen US-Senatoren, den ins Stocken geratenen CLARITY Act wiederzubeleben. Das Gesetz soll klare Regulierungsrahmen für digitale Assets schaffen und gilt als möglicher Katalysator für stärkere institutionelle Beteiligung am Krypto-Markt. Besonderer Streitpunkt: die Regeln für Zinsen auf Stablecoins, bei denen Banken und Krypto-Firmen bisher keine gemeinsame Linie finden.

Im breiteren Markt zeigen sich auch die übrigen großen Kryptowährungen schwach. Ethereum verliert rund ein Prozent auf etwa 2.018 Dollar, XRP gibt 0,6 Prozent auf 1,37 Dollar nach. Solana, Cardano und Polygon verbuchen ebenfalls kleine Verluste.

Solange der Konflikt im Nahen Osten schwelt und die Inflationsdaten keine Entwarnung geben, dürfte Bitcoin vorerst auf erhöhtem Schwankungsniveau verharren.

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