Cardano: Historische Abstimmung läuft
Die Cardano-Community steht vor einer wegweisenden Entscheidung. Erstmals sollen in großem Stil Mittel aus der netzwerkeigenen Kasse entnommen werden, um einen neuen Risikokapitalfonds zu finanzieren. Während die Abstimmung läuft, treiben Entwickler parallel wichtige technische Upgrades voran.
Startschuss für den Orion Fund
Im Zentrum der aktuellen Governance-Phase steht der sogenannte Orion Fund. Konkret geht es um die Entnahme von 50 Millionen ADA im Gegenwert von rund 13,4 Millionen US-Dollar. Diese Summe bildet die erste Tranche eines geplanten 80-Millionen-Dollar-Programms.
In Zusammenarbeit mit dem Investor Draper Dragon soll das Kapital in junge Start-ups fließen, die auf der Cardano-Blockchain aufbauen. Das Konzept ist als Kreislauf angelegt: Erwirtschaftete Renditen fließen laut den offiziellen Dokumenten direkt in die Community-Kasse zurück. Die Abstimmung über dieses Projekt läuft noch bis zum 15. April.
Wachstum abseits der Hauptkette
Abseits der Governance-Themen verzeichnet das Ökosystem deutlichen Zulauf bei seinem auf Privatsphäre fokussierten Nebenprojekt Midnight. Der zugehörige NIGHT-Token erreichte diese Woche fast 58.000 Wallet-Besitzer. Dieser Anstieg folgt unmittelbar auf die jüngste Notierung an der Kryptobörse Binance am vergangenen Mittwoch.
Gleichzeitig bereitet sich das Hauptnetzwerk auf den Protocol Version 11 Hard Fork vor, der noch in diesem Monat ansteht. Das Update zielt auf eine bessere Leistung für dezentrale Anwendungen ab. Längerfristig arbeiten die Entwickler zudem am Ouroboros Leios Konsensprotokoll. Dieses soll die Transaktionskapazität des Netzwerks auf geschätzte 500 Transaktionen pro Sekunde steigern, um künftige Skalierungsanforderungen zu bewältigen.
Trotz der fundamentalen Fortschritte spiegelt der Kurs diese Entwicklung derzeit kaum wider. Aktuell notiert Cardano bei 0,26 US-Dollar und bewegt sich damit nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 0,25 US-Dollar, was seit Jahresbeginn einen Wertverlust von rund 26 Prozent bedeutet.
Die kommenden Wochen bringen für das Netzwerk gleich zwei konkrete Meilensteine. Neben dem technischen Upgrade durch den anstehenden Hard Fork wird das Ende der Abstimmungsfrist Mitte April zeigen, ob die Community den Weg für die institutionelle Start-up-Förderung endgültig freimacht.
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