Der Kurs notiert am 52-Wochen-Tief, doch im Hintergrund werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der geplanten Einführung von Futures-Kontrakten durch die CME Group öffnet sich für Cardano das Tor zur traditionellen Finanzwelt. Während Anleger auf eine Trendwende warten, spekulieren Marktbeobachter bereits auf den nächsten logischen Schritt: die mögliche Zulassung eines Spot-ETFs.

Der Weg an die Wall Street

Am 9. Februar 2026 soll es so weit sein. Die CME Group, die weltweit größte Derivatebörse, plant den Start von regulierten Cardano-Futures. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung werden Anlegern dann Standard-Kontrakte über 100.000 ADA sowie kleinere Mikro-Kontrakte zur Verfügung stehen. Giovanni Vicioso, verantwortlich für Krypto-Produkte bei der CME, begründet den Schritt mit der steigenden Nachfrage nach vertrauenswürdigen Instrumenten zur Risikosteuerung in einem wachsenden Markt.

Historisch betrachtet ist diese Listung ein wichtiges Signal. Bei Bitcoin und Ethereum ging der Einführung von Futures auf der CME stets die spätere Genehmigung von Spot-ETFs in den USA voraus. Dass Vermögensverwalter wie Grayscale bereits im September 2025 entsprechende Vorbereitungen trafen, untermauert die Erwartung, dass Cardano einen ähnlichen Weg der institutionellen Akzeptanz einschlagen könnte.

Wale nutzen die tiefen Kurse

Trotz der schwachen Preisentwicklung – aktuell notiert Cardano bei 0,33 US-Dollar und damit exakt auf dem 52-Wochen-Tief – nutzen Großanleger die Gelegenheit zum Einstieg. On-Chain-Daten zeigen, dass Adressen mit Beständen zwischen 100.000 und 100 Millionen ADA in den letzten zwei Monaten massiv zugekauft haben.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?

Seit Ende November 2025 wanderten fast 455 Millionen Coins in die Wallets dieser Investorengruppe. Damit kontrollieren diese "Wale" nun über 67 Prozent des zirkulierenden Angebots. Diese Akkumulation deutet darauf hin, dass kapitalstarke Marktteilnehmer die aktuelle Schwächephase eher als Kaufgelegenheit denn als Risiko interpretieren.

Spannung im Februar

Zusätzlich heizt Gründer Charles Hoskinson die Spekulationen an. Er kündigte kürzlich an, dass der Februar ein "sehr verrückter Monat" für das Netzwerk werde. Zwar nannte er keine Details, doch die zeitliche Nähe zum Start der Futures-Kontrakte lässt Raum für Interpretationen bezüglich möglicher Partnerschaften oder technischer Upgrades.

Die Kombination aus der Öffnung für institutionelle Gelder durch die CME, der anhaltenden Akkumulation durch Großanleger und den angedeuteten Neuigkeiten aus dem Entwicklerteam definiert die Ausgangslage für die kommenden Wochen. Sollte der Start der Futures am 9. Februar reibungslos verlaufen, könnte dies das Fundament für eine langfristige Neubewertung der Kryptowährung legen.

Anzeige

Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...