Lange galt die fehlende Stablecoin-Infrastruktur als die größte Achillesferse von Cardano. Während Konkurrenten wie Solana oder Ethereum im DeFi-Bereich davonziehen, herrschte im ADA-Ökosystem oft Ebbe. Doch noch im Februar soll sich das Blatt wenden – mit einer Integration, auf die Anleger jahrelang gewartet haben.

Der Start von USDCx, einer Variante des marktführenden Stablecoins USDC, ist offiziell bestätigt. Am 15. Februar gab Philip DiSaro, CEO der Entwicklerfirma Anastasia Labs, bekannt, dass der Token noch vor Monatsende auf dem Cardano-Netzwerk live gehen wird. USDCx ist dabei 1:1 durch USDC gedeckt und nutzt die Infrastruktur von Circle.

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Für Privatanleger und DeFi-Nutzer bietet dies entscheidende Vorteile: Der Token verhält sich funktional identisch zum nativen USDC und ermöglicht nahtlose Transaktionen. Laut DiSaro können Nutzer USDCx in einer einzigen Transaktion zu jeder Blockchain brücken, die das CCTP-Protokoll unterstützt.

Das Liquiditäts-Problem

Diese Integration zielt auf eine der gravierendsten Schwachstellen des Netzwerks ab. Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Dringlichkeit: Das Stablecoin-Volumen auf Cardano beläuft sich derzeit auf weniger als 40 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Auf konkurrierenden Netzwerken zirkulieren Milliardenwerte.

Dieser massive Rückstand hat Cardano im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) bisher ins Abseits gedrängt. Frühere Versuche, eine robuste Stablecoin-Liquidität aufzubauen, scheiterten daran, nennenswerte Akzeptanz zu finden. Mit der Anbindung an die Liquidität von Circle hofft das Netzwerk nun auf eine Trendwende.

Strategische Öffnung

Flankiert wird der Stablecoin-Start durch die Integration von LayerZero. Dieser Schritt beendet die historische Isolation des Ökosystems und ermöglicht eine vertrauenslose Kommunikation mit über 50 anderen Blockchains. Die Kombination aus institutionellem Stablecoin-Zugang und Cross-Chain-Konnektivität markiert einen strategischen Kurswechsel für das Projekt.

Kurs unter Druck

Trotz der fundamentalen Fortschritte spiegelt der Kurs die anhaltende Skepsis am Markt wider. Der ADA-Token geriet im letzten Monat deutlich unter die Räder und verlor über 25 Prozent an Wert. Nach einem Rutsch auf ein Zwei-Jahres-Tief von 0,24 US-Dollar konnte sich der Kurs zuletzt leicht auf 0,28 US-Dollar erholen.

Investoren zweifeln offenbar noch daran, ob Cardano den technologischen Vorsprung der Konkurrenz schnell genug aufholen kann. Auch die allgemeine Schwäche am Kryptomarkt belastet die Notierung zusätzlich.

Technisch laufen die Vorbereitungen indes auf Hochtouren: Das Update auf Cardano Node 10.7.0 wird in drei Wochen erwartet und soll das Mainnet auf den nächsten Hard Fork vorbereiten. Ob diese Infrastruktur-Offensive ausreicht, um die Nutzerzahlen und den Kurs nachhaltig zu beleben, wird sich mit der Aktivierung von USDCx Ende Februar zeigen.

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