Cardano: Brücken und Druck
Cardano baut gerade an einer zentralen Baustelle: der Anbindung an andere Blockchains. Gleichzeitig nimmt die institutionelle Unterstützung sichtbar zu. Am Markt kommt davon bislang wenig an – ADA bewegt sich in einer Korrekturphase mit vorsichtiger Stimmung bei Derivaten.
LayerZero öffnet Cardano nach außen
In den vergangenen 48 Stunden hat Cardano offiziell das Omnichain-Protokoll LayerZero integriert. Damit ist die Blockchain nun mit mehr als 80 externen Netzwerken verbunden, darunter Ethereum, Solana und die BNB Chain. Gründer Charles Hoskinson bestätigte den Rollout und betonte, dass damit die bisherige „Isolation“ der Plattform adressiert werde.
Praktisch heißt das: Anwendungen können Cross-Chain-Messaging nutzen, Omnichain-Lending umsetzen und Assets über viele Ökosysteme hinweg übertragen. Die neue Infrastruktur soll also weniger ein einzelnes Feature liefern, sondern Cardano insgesamt stärker in die Multichain-Welt einbetten.
Grayscale erhöht Gewichtung deutlich
Parallel dazu gab es ein greifbares Signal von institutioneller Seite: Grayscale Investments hat die Gewichtungen in seinem Smart Contract Platform Select Capped Index angepasst und den Cardano-Anteil auf 20,2% erhöht. Damit ist ADA laut Text inzwischen die drittgrößte Position im Fonds – hinter Solana und Ethereum.
Die Anpassung wird als Fortsetzung eines schrittweisen Anstiegs gegenüber früheren Niveaus beschrieben und unterstreicht, dass Cardano in diesem Index stärker gewichtet wird als zuvor.
On-Chain-Daten, Wale – und der Gegenwind am Markt
Trotz makroökonomischem Gegenwind bleibt im Cardano-Ökosystem eine Grundaktivität im DeFi-Bereich bestehen. Laut von crypto.news veröffentlichten Daten liegt der Total Value Locked (TVL) bei über 128 Mio. US-Dollar. Die neue LayerZero-Konnektivität zielt darauf, mehr Liquidität anzuziehen und weitere Integrationen zu erleichtern.
Zudem verweist der Artikel auf eine Akkumulation durch große Wallets: Eine Kaufwelle im Umfang von 161 Mio. US-Dollar deute auf Käufe in niedrigeren Kursbereichen hin. Ob das neue Brückensystem kurzfristig tatsächlich mehr Liquidität anzieht, hängt laut Text allerdings davon ab, wie aktiv die Community die neuen Cross-Chain-Verbindungen nutzt.
Auf der Kursseite bleibt der Ton nüchterner: ADA bewegt sich im Zuge einer breiteren Krypto-Korrektur in einer Spanne von 0,25 bis 0,28 US-Dollar und testet wichtige Unterstützungszonen. Auslöser der Risk-off-Bewegung sei gewesen, dass Bitcoin nach erneuten US-Zollankündigungen unter 65.000 US-Dollar gefallen ist.
Beim Handel ist Aktivität da: CoinGecko nennt ein 24-Stunden-Volumen von rund 413 Mio. US-Dollar. Derivatedaten sprechen jedoch für Vorsicht. Laut CoinGlass lag das Open Interest in ADA-Futures zuletzt bei 424,8 Mio. US-Dollar – ein Wert, der im Text als Kapitalabzug eingeordnet wird und zu jüngsten Liquidationen von Long-Positionen im breiteren Markt passt.
Unterm Strich zeigt sich eine klare Divergenz: Während Interoperabilität und Index-Gewichtung zulegen, bleibt die Kursentwicklung durch das makrogetriebene Marktumfeld und eine zurückhaltende Derivate-Stimmung gebremst.
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