Seltene Erden rücken geopolitisch immer stärker in den Fokus. Am 28. März trafen sich EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer, um die Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen zu beschleunigen — ein Signal, das Explorationsunternehmen wie Canamera Energy Metals direkt betrifft.

Geopolitik als Rückenwind

Das transatlantische Treffen, das am Rande einer WTO-Ministerkonferenz stattfand, zielte auf die Absicherung von Lieferketten für Hightech- und Verteidigungsindustrien. Für Unternehmen, die außerhalb Chinas Seltene-Erden-Vorkommen erschließen, verbessert sich damit das regulatorische Umfeld spürbar.

Parallel dazu kündigte Indien am 25. März an, seine heimische Produktion von Seltenerd-Permanentmagneten bis 2030 auf 5.000 Tonnen auszubauen — bei einem aktuellen Bedarf von rund 4.000 Tonnen und einer erwarteten Verdopplung der Nachfrage bis Ende des Jahrzehnts.

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Fortschritte in Brasilien

Operativ lieferte Canamera zuletzt konkrete Ergebnisse. Am 11. März bestätigte das Unternehmen positive Bohrergebnisse vom Turvolândia-Projekt in Brasilien: Das Eastern Grid zeigte ionische Ton-Mineralisierung mit Werten von bis zu 6.431 ppm Gesamt-Seltenerdenoxide (TREO). Magnetkritische Seltenerdoxide machten dabei bis zu 42 % des TREO aus — ein technisch relevanter Wert, da solche ionischen Tonlagerstätten typischerweise niedrigere Förderkosten aufweisen als Hartgesteinsquellen.

Am selben Tag, an dem Indien seine Magnetziele verkündete, startete Canamera zudem ein Bohrprogramm mit zehn Löchern am Patos-Projekt in Minas Gerais. Das rund 15.979 Hektar große Areal ist Gegenstand eines im Februar unterzeichneten unverbindlichen Absichtsbriefs. Die Ergebnisse dieser Due-Diligence-Phase entscheiden darüber, ob das Unternehmen die Option auf einen 100-prozentigen Anteil am Grundstück zieht.

Kurs unter starkem Druck

Trotz der operativen Aktivitäten steht die Aktie massiv unter Druck. Mit einem Wochenverlust von knapp 40 % und einem Rückgang von rund 49 % in den vergangenen 30 Tagen notiert der Titel aktuell auf seinem 52-Wochen-Tief. Positive Bohrergebnisse und geopolitischer Rückenwind haben bislang keinen Halt geboten.

Ob die laufenden Ergebnisse vom Patos-Projekt den Kurs stabilisieren können, hängt wesentlich davon ab, ob die Due-Diligence-Bohrungen die ionische Ton-Mineralisierung bestätigen — und damit das Fundament für eine mögliche Optionsausübung legen.

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