Campbell Soup Aktie: Erste Kritikpunkte?
Campbell Soup kämpft an mehreren Fronten gleichzeitig. Enttäuschende Quartalszahlen und eine deutliche Senkung der Jahresprognose haben die Anleger in dieser Woche verschreckt. Vor allem das einst erfolgsverwöhnte Snack-Geschäft erweist sich derzeit als Achillesferse des Lebensmittelriesen.
Die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal 2026 blieben spürbar hinter den Markterwartungen zurück. Mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,51 US-Dollar verfehlte das Unternehmen die Analystenschätzung von 0,57 US-Dollar. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 2,56 Milliarden US-Dollar.
Margendruck und Wettbewerb
Verantwortlich für die schwache Performance war ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Neben einer hartnäckigen Kosteninflation und wetterbedingten Lieferverzögerungen im Januar belasteten vor allem gestiegene Zölle die Bilanz. Die bereinigte Bruttomarge brach um 270 Basispunkte auf 27,7 % ein.
Besonders das Snack-Segment steht unter Druck. Hier stürzte der operative Gewinn um 39 % ab. Campbell Soup sieht sich in diesem Bereich einem intensiven Preiskampf mit Wettbewerbern wie PepsiCo gegenüber. Zudem wandern viele Konsumenten zu günstigeren Eigenmarken ab, um ihre Haushaltsbudgets zu entlasten. Einzig die Sparte „Meals & Beverages“ zeigte sich widerstandsfähig, wobei die Marke Rao’s erstmals die Umsatzschwelle von einer Milliarde US-Dollar überschritt.
Korrigierte Jahresziele
Angesichts der Herausforderungen strich das Management die Jahresziele für 2026 zusammen. Das Unternehmen erwartet nun einen Rückgang der organischen Nettoumsätze um 1 % bis 2 %. Zuvor war man im besten Fall noch von einem leichten Wachstum ausgegangen. Auch die Gewinnprognose wurde auf 2,15 bis 2,25 US-Dollar je Aktie gesenkt, was deutlich unter der ursprünglichen Spanne liegt.
An der Börse sorgten die Nachrichten für einen Ausverkauf. Die Aktie verlor auf Wochensicht über 14 % an Wert und ging am Freitag bei 19,08 Euro aus dem Handel. Damit notiert das Papier nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 18,84 Euro. Ein fester Termin für Aktionäre bleibt die Quartalsdividende von 0,39 US-Dollar je Aktie, die das Unternehmen am 4. Mai 2026 ausschüttet.
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