BYD Aktie: Warnsignal aus China
Der chinesische Elektroauto-Primus liefert zum Jahresauftakt ein zweischneidiges Schwert. Zwar knackte BYD sein Jahresziel für 2025, doch die heute veröffentlichten Dezember-Zahlen offenbaren massive Risse im heimischen Wachstumsmodell. Während das Auslandsgeschäft boomt, fragen sich Anleger angesichts einbrechender Inlandsverkäufe: Geht dem Marktführer zu Hause die Puste aus?
Einbruch im Heimatmarkt
Der Dezember-Abschluss trübt die Bilanz deutlich: Mit 420.398 verkauften Fahrzeugen verzeichnete BYD einen Rückgang von 18,34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies markiert bereits den vierten Monat mit negativer Tendenz in Folge und unterstreicht die Auswirkungen des brutalen Preiskampfes sowie der zunehmenden Marktsättigung in China.
Besonders das Segment der Plug-in-Hybride litt unter der schwachen Nachfrage und brach um fast 26 Prozent ein, während die Verkäufe rein elektrischer Fahrzeuge um gut 8 Prozent zurückgingen. Lediglich durch den starken Export konnte das Unternehmen sein Jahresziel von 4,6 Millionen Fahrzeugen mit einer Punktlandung (+7,73 Prozent zum Vorjahr) überhaupt noch erreichen.
Konkurrenz holt auf
Die Diskrepanz zwischen der Schwäche im Inland und der globalen Expansion war selten größer. Während BYD im Heimatmarkt kämpft, gewinnen Konkurrenten massiv an Boden. Geely konnte seine Auslieferungen im Dezember um 13 Prozent steigern, und der Tech-Konzern Xiaomi durchbrach mit seiner EV-Sparte erstmals die Marke von 50.000 monatlichen Einheiten. Dies fordert BYDs bisherige Dominanz im Massenmarkt direkt heraus.
Einziger Lichtblick bleibt die aggressive Internationalisierung. Die Exporte explodierten im Dezember förmlich um 133 Prozent auf einen neuen Rekordwert von über 133.000 Einheiten. Die Strategie, Absatzschwächen in China durch Expansionen nach Europa, Südostasien und Südamerika auszugleichen, zeigt damit erste Wirkung.
Fokus auf Margen und Zölle
Für das Jahr 2026 deutet sich ein Übergangsjahr an. Der Fokus der Marktteilnehmer dürfte sich nun von reinen Absatzzahlen hin zur Profitabilität verschieben. Angesichts der aggressiven Rabatte, die nötig waren, um die Fahrzeuge in China zu verkaufen, werden die Margen im kommenden Q4-Bericht unter Druck stehen. Zudem erhöht die wachsende Abhängigkeit vom Export das Risiko durch potenzielle Zollanpassungen in der EU oder Nordamerika.
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