Der Jahresauftakt bei BYD verläuft immer noch relativ gut. Am Dienstag ging es nun um rund 2,4 % aufwärts. Die Kurse erreichten mit fast 10,92 Euro nun annähernd die runde Marke von 11 Euro. Es gibt immer noch Unsicherheiten. Dennoch stabilisiert sich das Papier zunehmend. Das Unternehmen war zuletzt dafür belohnt worden, in der Jahresendabrechnung Tesla abgehängt zu haben und weltweit die Nr. 1 bei den E-Fahrzeuge zu sein. Nur reicht dies noch nicht ganz.

BYD: Zwischen den Fronten

BYD produzierte im Dezember 419.804 Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Das entspricht einem Rückgang von fast 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Noch deutlicher fiel der Absatz. Mit 420.398 ausgelieferten Fahrzeugen lag das Minus bei rund 18 %. Ein Jahr zuvor hatte BYD noch 514.809 Einheiten verkauft. Diese Zahlen zeigen einen klaren Dämpfer im operativen Tempo zum Jahresende.

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Letztlich aber ist es über das Jahr betrachtet aufwärts gegangen. BYD hat im zurückliegenden Jahr rund 2,1 Millionen Fahrzeuge verkauft. Damit überholte der Konzern seinen größten Rivalen Tesla. Diese Position verleiht BYD Gewicht, selbst in Phasen schwächerer Nachfrage. Größe entscheidet in Preisphasen. Skaleneffekte bestimmen, wer Rabatte durchsteht.

Auch außerhalb Chinas sorgt BYD für Aufmerksamkeit. In Deutschland bestellte die Deutsche Bahn rund 200 elektrische Busse bei BYD. Die Entscheidung löste politische Diskussionen aus. Für den Konzern zählt jedoch der Auftragseingang. Die Busse entstehen in Europa. Der Standort Ungarn spielt dabei eine zentrale Rolle.

Aber es gibt eben auch die kurzfristige Belastung. Der Preiskampf in China, die Rabattschlachten und der schwächere Konsum prägten den Sektor seit Monaten. Vor diesem Hintergrund wirkten die Zahlen weniger überraschend als befürchtet. Die Kursbewegung signalisiert daher nicht Euphorie, sondern Erleichterung. Immerhin halten 10 Euro als Untergrenze. Es fehlen noch gut 1,20 Euro, um sicher wieder im Aufwärtstrend zu sein. Aber: BYD hat offenbar doch bessere Chancen als angenommen.

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