Stifel senkt Burberry-Kursziel um 35% aufgrund schwacher Luxusnachfrage. Die Aktie verliert seit Jahresbeginn über ein Drittel ihres Werts.

Die Aktie von Burberry gerät zusehends unter Druck. Nachdem Analysten bereits in den letzten Wochen ihre Prognosen nach unten korrigierten, folgt nun der nächste Hieb.

Analysten senken den Daumen!

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Stifel hat das Kursziel für Burberry-Papiere am heutigen Donnerstag massiv gekappt: von 1150 auf nur noch 750 Pence. Diese Anpassung spiegelt revidierte Verkaufsprognosen für das vierte Quartal 2025 und angepasste EBIT-Schätzungen für 2026-2027 wider, die um 40% bzw. 25% reduziert wurden. Die Einstufung bleibt jedoch bei "Hold".

Verantwortlich dafür sei das sich verschlechternde externe Umfeld, insbesondere bei Luxuskonsumenten in den USA und China. Das wirft Fragen auf: Wie soll Burberry, mitten im Turnaround, in einem schrumpfenden globalen Luxusmarkt überhaupt Marktanteile gewinnen? Stifel sieht aufgrund der schwächelnden Verkaufsdynamik und des verlangsamten globalen BIP-Wachstums kurzfristig keine Treiber für eine bessere Kursentwicklung.

Die Aktie spiegelt diese Sorgen wider: Seit Jahresanfang ging es um über 33% bergab auf aktuell 7,86 Euro.

Trübe Aussichten für Luxusgüter

Was steckt noch dahinter? Die allgemeine Schwäche des globalen Wirtschaftswachstums belastet die Kauflaune im Luxussektor. Hinzu kommen spezifische Belastungsfaktoren:

  • Zölle: Bereits Anfang April sorgte die Ankündigung neuer Abgaben für einen Kursrutsch von 10%, da Burberry stark in asiatischen Märkten engagiert ist und dort auch Lieferketten unterhält. Solche Maßnahmen schaffen Unsicherheit.
  • Kursziel-Trend: Der negative Ausblick ist nicht neu. Bereits Mitte April und davor wurden die Kursziele von Analysten im Schnitt spürbar gesenkt.

Interessant ist jedoch eine andere Einschätzung: Laut einer Analyse von Morningstar von Anfang April galt die Burberry-Aktie zu diesem Zeitpunkt als „deutlich unterbewertet“. Ein möglicher Hoffnungsschimmer in dem ansonsten düsteren Bild?

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