Bunzl Aktie: Weitere Schritte analysiert
Der britische Distributor für Non-Food-Produkte, Bunzl, verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang des statutarischen Vorsteuergewinns um 3,6 Prozent auf 673,6 Millionen Pfund, verglichen mit 698,6 Millionen Pfund im Vorjahr. Der Jahresüberschuss sank auf 501,0 Millionen Pfund oder 148,7 Pence je Aktie, gegenüber 526,2 Millionen Pfund oder 156,0 Pence je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf Verluste im Zusammenhang mit der Veräußerung des Argentinien-Geschäfts zurückzuführen. Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg hingegen leicht auf 872,9 Millionen Pfund, während der bereinigte Gewinn je Aktie auf 194,3 Pence anwuchs. Der Umsatz belief sich auf 11,78 Milliarden Pfund, was einem minimalen Rückgang gegenüber den 11,80 Milliarden Pfund des Vorjahres entspricht. Trotz der gemischten Ergebnisse hat der Vorstand eine Erhöhung der Schlussdividende um 7,4 Prozent auf 53,8 Pence vorgeschlagen, was zu einer Gesamtjahresdividende von 73,9 Pence führt – ein Anstieg um 8,2 Prozent gegenüber den im Geschäftsjahr 2023 ausgeschütteten 68,3 Pence.
Expansionsstrategie und Marktperformance
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Die Wachstumsstrategie von Bunzl wurde maßgeblich durch eine aggressive Akquisitionspolitik vorangetrieben, mit einem Rekordinvestment von 883 Millionen Pfund für 13 Übernahmen in verschiedenen Sektoren und Regionen, darunter der erste Markteintritt in Finnland und der Kauf von Nisbets, einem Distributor für Catering-Equipment. Regional betrachtet verzeichnete der nordamerikanische Markt, der mehr als die Hälfte des Bunzl-Umsatzes ausmacht, einen Umsatzrückgang von 2,6 Prozent aufgrund von Preisdeflation und Verschiebungen im Lebensmittelservice und Einzelhandel. Kontinentaleuropa erzielte ein moderates Umsatzwachstum von 4,1 Prozent, während der Bereich "Rest der Welt" mit einem Umsatzplus von 17,1 Prozent und einem Betriebsgewinnanstieg von 32,3 Prozent besonders stark abschnitt. Für 2025 bekräftigt das Unternehmen seine Prognose eines robusten Umsatzwachstums bei stabilen Betriebsmargen und plant, jährlich etwa 700 Millionen Pfund für Akquisitionen und Kapitalrückflüsse bis 2027 bereitzustellen. Nach einem Aktienrückkauf in Höhe von 250 Millionen Pfund im Jahr 2024 läuft derzeit ein zusätzliches Rückkaufprogramm über 200 Millionen Pfund, dessen erste Tranche von 50 Millionen Pfund bereits abgeschlossen ist.
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