Broadcom Aktie: Analysten bleiben extrem optimistisch
Die Aktie des Chip-Giganten Broadcom hat seit ihrem Rekordhoch im Dezember rund 20 Prozent an Wert verloren. Doch während der Kurs korrigiert, senden Analysten ein gegenteiliges Signal: Goldman Sachs setzte den Titel am Montag auf seine favorisierte „Conviction List“. Das wirft die Frage auf, ob die Marktskepsis angesichts der starken Positionierung des Unternehmens im KI-Sektor überzogen ist.
Rückenwind von der Wall Street
Trotz des jüngsten Kursrückgangs auf 332,48 USD – ein Minus von rund 4 Prozent seit Jahresbeginn – erhält Broadcom massive Unterstützung von institutioneller Seite. Goldman Sachs begründet die Aufnahme in die „Conviction List“ mit der dominanten Stellung des Unternehmens bei Unternehmensnetzwerken und kundenspezifischen KI-Beschleunigern.
Diese Einschätzung ist kein Einzelfall: Aktuell empfehlen 94,2 Prozent der 52 Analysten, die die Aktie beobachten, den Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 457,03 USD, was einem Aufwärtspotenzial von 33 Prozent entspricht. Truist Securities hob sein Ziel zuletzt sogar auf 510 USD an.
Margendruck sorgt für Verunsicherung
Hinter der Kursschwäche seit Dezember – die Aktie fiel in dem Monat um rund 14 Prozent – stehen Sorgen um die Profitabilität. Die Prognose für die Bruttomarge im laufenden Quartal liegt bei 76,9 Prozent, was einen Rückgang gegenüber den 79 Prozent des Vorjahreszeitraums bedeutet.
Analysten von BNP Paribas führen dies auf den Produktmix zurück: Großaufträge wie die für Googles TPU-Server-Racks beinhalten hohe Durchlaufkosten mit vergleichsweise geringen Aufschlägen. Stacy Rasgon von Bernstein sieht den Abverkauf hingegen eher als Ausdruck einer allgemeinen nervösen Stimmung bei KI-Aktien („AI angst“) und betont, dass die KI-Story des Unternehmens die Erwartungen weiterhin übertreffe.
KI-Sparte wächst rasant
Die fundamentalen Daten stützen die optimistische Sichtweise der Analysten. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 stieg der Umsatz mit KI-Halbleitern um 74 Prozent auf 6,5 Milliarden USD. Damit wächst dieser Bereich aktuell sogar schneller als die Rechenzentrums-Sparte von Nvidia. Für das erste Quartal 2026 stellt das Management bereits 8,2 Milliarden USD KI-Umsatz in Aussicht – mehr als eine Verdopplung im Jahresvergleich.
Zusätzlich zur KI-Infrastruktur treibt Broadcom Innovationen im Verbraucherbereich voran. Auf der CES präsentierte der Konzern diese Woche seine neue Wi-Fi 8 Plattform, die KI-Berechnungen direkt auf dem Chip ermöglicht und die Effizienz in der Datenübertragung verbessern soll.
Strategisch bleibt Broadcom durch seine Partnerschaften unverzichtbar. Neben der engen Zusammenarbeit mit Google bei den Tensor Processing Units (TPUs) hat das Unternehmen einen umfangreichen Deal mit OpenAI geschlossen, dessen Lieferungen ab 2027 beginnen sollen. Mit einem PEG-Verhältnis von 0,93 erscheint die Aktie im Verhältnis zum erwarteten Wachstum für viele Experten attraktiv bewertet.
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