Der britische Tabakkonzern British American Tobacco sorgt für Aufregung – allerdings nicht wegen seiner Geschäftszahlen. Während das Unternehmen weiterhin Millionen für Aktienrückkäufe ausgibt, herrscht im Führungsteam plötzlich Chaos. Die Finanzchefin schmiss überraschend hin, keine 15 Monate nach ihrem Amtsantritt. Was steckt wirklich hinter dem abrupten Abgang?

Plötzlicher Rausschmiss in der Chefetage

Am 26. August war Schluss: Soraya Benchikh trat mit sofortiger Wirkung als Finanzchefin zurück und verließ auch den Vorstand. Ihr Stuhl wird nun zum zweiten Mal von Javed Iqbal warmgehalten, der bereits von Mai 2023 bis April 2024 als Interim-CFO fungierte. Benchikh hatte den Posten erst im Mai 2024 übernommen – nach gerade einmal 15 Monaten ist wieder Schluss.

Besonders pikant: British American Tobacco nannte keinerlei Gründe für den überraschenden Abgang. Bei derart abrupten Wechseln in Spitzenpositionen brodelt die Gerüchteküche – zumal wenn sich ein Unternehmen in Schweigen hüllt.

Rückkaufprogramm läuft unbeirrt weiter

Trotz der Turbulenzen in der Führungsetage setzt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. Am 28. August kaufte das Unternehmen weitere 122.841 eigene Aktien zum durchschnittlichen Preis von 4.151,52 Pence zurück. Die Spanne reichte von 4.116 bis 4.206 Pence pro Aktie.

Das Rückkaufprogramm war bereits im März 2024 angekündigt worden und soll die gekauften Aktien vollständig vernichten. Für Anleger ist das grundsätzlich positiv, da sich dadurch die Anzahl der umlaufenden Aktien verringert.

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Technik gibt grünes Licht

Immerhin zeigt sich die Aktie von den Führungsquerelen bislang unbeeindruckt. Der Titel hat sich über seinen 200-Tage-Durchschnitt von 3.448 Pence geschwungen – ein technisches Signal, das oft als Trendwende gedeutet wird.

CEO Tadeu Marroco versuchte zu beruhigen: Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr lag leicht über den Erwartungen, die Jahresprognose bleibe auf Kurs. Doch die Frage bleibt: Kann ein Konzern, der seine Finanzchefs im Jahrestakt wechselt, langfristig Stabilität und Vertrauen schaffen?

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