Bitfarms Aktie: Geschäftsrahmen erweitert!
Bitfarms erfindet sich neu. Der Krypto-Miner zieht einen Schlussstrich unter sein Lateinamerika-Geschäft und richtet den Blick starr auf Nordamerika. Das Ziel ist klar definiert: Statt sich nur auf das traditionelle Mining zu verlassen, will das Unternehmen im boomenden Markt für High-Performance-Computing (HPC) und Künstliche Intelligenz angreifen. Dieser Schritt markiert eine grundlegende Neuausrichtung der Unternehmensstrategie.
Rückzug aus Lateinamerika
Um Ressourcen für die neuen Ziele freizusetzen, trennt sich Bitfarms von Altlasten. Kernstück dieser Bereinigung ist der Verkauf der Mining-Anlage "Paso Pe" in Paraguay. Der Deal hat ein Volumen von bis zu 30 Millionen US-Dollar. Damit vollzieht das Unternehmen den kompletten Ausstieg aus Lateinamerika.
Das Management plant, das freigewordene Kapital direkt zu reinvestieren. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Energieinfrastruktur in Nordamerika. Diese soll gezielt für Anwendungen im Bereich HPC und KI optimiert werden, wo die Nachfrage nach Rechenleistung und vor allem nach gesicherter Stromversorgung massiv steigt.
Personalwechsel für den US-Umzug
Parallel zum operativen Umbau werden auch auf Führungsebene die Weichen gestellt. Seit dem 14. Januar 2026 fungiert Edie Hofmeister als neue Vorstandsvorsitzende (Board Chair) und löst Brian Howlett ab, der dem Gremium jedoch als Mitglied erhalten bleibt.
Dieser Personalwechsel ist mehr als nur eine Routine-Rotation. Das Unternehmen bereitet damit aktiv seine geplante Sitzverlegung (Redomiciliation) in die Vereinigten Staaten vor. Hofmeister soll diesen rechtlichen und strukturellen Übergang in den US-Markt maßgeblich begleiten.
Infrastruktur als Flaschenhals
Hintergrund der Strategie ist eine Verschiebung der Machtverhältnisse im Technologiesektor. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass im KI-Wettlauf nicht mehr nur die Verfügbarkeit von Chips das Problem darstellt, sondern zunehmend die Energieversorgung und Infrastruktur zum limitierenden Faktor (Flaschenhals) werden.
Bitfarms versucht, genau diese Lücke zu schließen. Durch die Bündelung der Kräfte in Nordamerika will das Unternehmen von der beschleunigten Nachfrage nach Rechenzentren profitieren. Der Aktienkurs spiegelt die Hoffnungen der Anleger auf diesen Wandel wider: Seit Jahresbeginn konnte das Papier bereits um über 40 Prozent zulegen. Nun muss das Management beweisen, dass die Erlöse aus dem Paraguay-Verkauf den erhofften Wachstumsschub in den USA tatsächlich finanzieren können.
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