Bitcoin hat nach seinem jüngsten Preisanstieg eine scharfe Korrektur erlebt. Dabei zeigt sich ein klares Muster: Kurzfristige Halter nutzen die Rally zum Ausstieg und sichern ihre Gewinne. Die On-Chain-Daten zeichnen ein eindeutiges Bild der Gewinnmitnahmen.

Massive Gewinnmitnahmen auf der Blockchain

Innerhalb von nur 24 Stunden wanderten mehr als 27.000 BTC von kurzfristigen Haltern an Börsen – allesamt mit Gewinn. Laut dem Krypto-Analysten Darkfost stammten diese Verkäufe überwiegend von Investoren, die ihre Coins zwischen einer Woche und einem Monat zuvor gekauft hatten. Ihr durchschnittlicher Einstiegspreis lag bei etwa 68.000 Dollar.

Die Handelsaktivität spiegelt sich auch in den Marktindikatoren wider. Marktanalyst IT Tech beobachtete, dass sowohl der Spot- als auch der Perpetual-Futures-Markt beim kumulierten Volumen-Delta (CVD) ins Negative drehten. Der Spot-CVD erreichte minus 202,49 Millionen Dollar, während der Futures-CVD auf minus 185,60 Millionen Dollar fiel.

Besonders aufschlussreich: Der Coinbase Premium Index, der die Preisdifferenz zwischen der US-Börse Coinbase und internationalen Handelsplätzen misst, stieg während der Rally kurzzeitig über 0,08. Doch diese Prämie verschwand schnell wieder und wurde negativ, als der Kurs von seinen lokalen Höchstständen zurückfiel. Ein Zeichen dafür, dass institutionelle US-Käufer auf erhöhtem Niveau ausblieben.

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ETF-Abflüsse belasten weiter

Die institutionelle Seite bleibt angespannt. Analysten von The Block berichten von erneuten ETF-Abflüssen, ausgelöst durch kriegsbedingte makroökonomische Volatilität. Eine Untersuchung von CryptoSlate und Binance rechnet vor: Allein durch den jüngsten Preisrückgang könnten Bitcoin-ETFs rund 19 Milliarden Dollar an verwalteten Vermögen verlieren – selbst ohne tatsächliche Anteilsrückgaben.

Senior-Analystin Andjela Radmilac ordnet ein: Basis-Trade-Auflösungen, Futures-Positionierungen und strukturelle ETF-Mechaniken können zu erheblichen ausgewiesenen Abflüssen führen. Diese Bewegungen repräsentieren häufig komplexe institutionelle Trades und weniger fundamentale Stimmungswechsel.

Binance Research bleibt dennoch gelassen und spricht von einer „wachsamen, aber nicht panischen" Markthaltung. Zwar verbrachte die Marktstimmung den Februar in „extremer Angst" und die Finanzierungsraten fielen auf die niedrigsten Werte seit 2023. Doch der Verkaufsdruck von langfristigen Haltern scheint nachzulassen. Technische Analysten beobachten nun die Zone zwischen 66.500 und 68.000 Dollar als kritische Liquiditätsmarke für eine kurzfristige Stabilisierung.

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