Bitcoin: Ungewöhnliche Dynamik
Bitcoin verteidigt am heutigen Sonntag hartnäckig die psychologisch wichtige Marke von 90.000 US-Dollar, doch die Unsicherheit im Markt ist greifbar. Während neue Zinshoffnungen die Bullen antreiben, sorgt ein massiver Hackerangriff in Asien für nervöse Blicke auf die Kurscharts. Steht die Kryptowährung vor dem nächsten Ausbruch oder droht ein Rücksetzer durch Gewinnmitnahmen?
Zinshoffnung trifft auf Widerstand
Der Kurs ringt aktuell mit dem massiven Widerstandsbereich bei 93.000 US-Dollar. Rückenwind liefert dabei primär die Geldpolitik: Die Märkte spielen mittlerweile eine Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent für eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember durch – ein deutlicher Anstieg gegenüber der Vorwoche. Solche Aussichten auf billigeres Geld beflügeln traditionell Risiko-Assets und stabilisieren den Kurs oberhalb der kritischen Unterstützungszonen.
Zusätzlich sorgen Spekulationen um das Weiße Haus für Fantasie: Gerüchte, wonach Kevin Hassett als Kandidat für den Fed-Vorsitz gehandelt wird, werten Anleger als positives Signal für eine lockerere Geldpolitik.
Schockwelle aus Asien
Doch die Stimmung ist nicht ungetrübt. Ein massiver Sicherheitsvorfall bei der südkoreanischen Börse Upbit drückt auf die Euphorie. Zwar wurden keine Bitcoins, sondern andere Assets im Wert von bis zu 50 Millionen Dollar gestohlen, doch der Angriff verunsichert den für die globale Liquidität so wichtigen asiatischen Markt spürbar. Dass Experten die berüchtigte Lazarus-Gruppe aus Nordkorea hinter der Attacke vermuten, trägt zur Anspannung bei und dämpft die Risikobereitschaft am Wochenende.
Kampf der Giganten
Interessant ist der Blick hinter die Kulissen der großen Vermögensverwalter, wo sich das Bild der Marktmacht verschiebt:
* BlackRock dominiert: Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) hält mittlerweile verifizierte 777.722 BTC – deutlich mehr als bisher in veralteten Berichten angenommen.
* Gewinnmitnahmen: Trotz dieser Akkumulation verzeichneten US-Spot-ETFs im November Nettoabflüsse von rund 2,3 Milliarden Dollar.
* Wale gegen Kleinanleger: Während "Smart Money" und Langzeithalter (Long-Term Holders) nach der Rallye Gewinne realisieren, kaufen neue Großinvestoren ("Wale") aggressiv nach. Kleinanleger ziehen sich hingegen tendenziell zurück.
Analysten sehen den Markt in der Endphase einer strukturellen Korrektur. Hält die Unterstützung bei 88.000 US-Dollar und liefert die Fed im Dezember wie erhofft, bleibt der Weg nach oben offen. Sollten jedoch die ETF-Abflüsse anhalten, könnte der Deckel bei 93.000 US-Dollar vorerst fest verschlossen bleiben.
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