Bitcoin bewegt sich Mitte Januar um die Marke von 95.000 US-Dollar – ein relativer Ruhepol nach einer Woche voller Schwankungen. Nachdem die Kryptowährung zunächst von 90.000 auf knapp 98.000 Dollar kletterte, folgte eine Korrektur. Während die kurzfristige Kursentwicklung uneinheitlich bleibt, sorgen vor allem institutionelle Entwicklungen für Aufmerksamkeit: Erstmals kaufen US-Bundesstaaten Bitcoin – teils direkt, teils über ETFs. Doch reicht das, um die Kryptowährung wieder nachhaltig nach oben zu treiben?

Institutionelle Schritte gewinnen an Bedeutung

Texas hat als erster US-Bundesstaat Bitcoin über einen ETF erworben. Im November 2025 investierte das Finanzministerium des Staates rund fünf Millionen Dollar in den iShares Bitcoin Trust von BlackRock – Teil einer strategischen Reserve auf Staatsebene. New Hampshire ging einen Schritt weiter: Der Bundesstaat genehmigte eine kommunale Anleihe im Volumen von 100 Millionen Dollar, die durch Bitcoin besichert ist. Es ist das erste Mal, dass Kryptowährungen als Sicherheit im US-Anleihemarkt dienen.

Weitere Bundesstaaten wie Arizona, Massachusetts, Ohio und South Dakota prüfen ähnliche Initiativen. Parallel dazu bestätigte die Crypto-Beraterin des Weißen Hauses, dass beschlagnahmte Bitcoins aus dem Samourai-Wallet-Fall nicht verkauft wurden und in der strategischen Reserve des Bundes verbleiben.

Miners profitieren von entspannter Netzwerklage

Die Mining-Schwierigkeit liegt aktuell bei 146,4 Billionen, nachdem sie zu Jahresbeginn leicht gefallen war. Für den 22. Januar wird eine Erhöhung auf etwa 148,2 Billionen erwartet. Die Hashrate, die im Oktober 2025 noch bei 1.082 Exahashes pro Sekunde (EH/s) lag, pendelt derzeit bei rund 1.024 EH/s. Dieser Rückgang um zwei Prozent verschaffte vielen Minern etwas Luft: Der Hashprice, ein Maß für die Rentabilität, stieg im Vergleich zu Ende Dezember um elf Prozent auf knapp 40 Dollar pro Petahash pro Tag.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

US-Miner haben ihre Marktkapitalisierung in den ersten beiden Januarwochen um 13 Milliarden Dollar erhöht und kontrollieren nun rund 41 Prozent der globalen Hashrate – ein Rekordwert. Allerdings bleibt die Situation angespannt: Der Forward-Markt preist für die nächsten sechs Monate einen Hashprice von durchschnittlich 38 Dollar ein – knapp über dem Breakeven vieler Betreiber.

Gemischte Signale aus On-Chain-Daten

ETF-Zuflüsse zeigen erste Anzeichen einer Erholung, nachdem sie Ende 2025 deutlich negativ ausfielen. Laut Glassnode stabilisieren sich auch die Futures-Bestände, was auf erneutes institutionelles Interesse hindeutet. Gleichzeitig hat der Verkaufsdruck durch Gewinnmitnahmen nachgelassen: Täglich realisierte Gewinne sanken von über einer Milliarde Dollar im vierten Quartal 2025 auf zuletzt rund 184 Millionen Dollar.

Die MVRV-Kennzahl für kurzfristige Halter kletterte von 0,79 auf 0,95. Das bedeutet: Anleger, die in den vergangenen Wochen eingestiegen sind, liegen im Schnitt noch etwa fünf Prozent im Minus. Ein Anstieg über die Schwelle von 1,0 würde signalisieren, dass diese Gruppe wieder profitabel ist – ein Signal, das Analysten als wichtig für eine Trendbestätigung werten.

Hürde bei 100.000 Dollar bleibt bestehen

Bitcoin hat in den vergangenen Tagen bewiesen, dass die Unterstützung um 90.000 Dollar hält. Doch der Vorstoß über 100.000 Dollar gelang bislang nicht nachhaltig. Die nächste Schwierigkeitsanpassung am 22. Januar könnte zeigen, ob das Netzwerk weiter unter Druck bleibt oder sich stabilisiert. Zudem dürften makroökonomische Faktoren – allen voran die Zinspolitik der US-Notenbank – weiterhin eine Rolle spielen.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 17. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...