Bitcoin: Stabilisierung nach Talfahrt
Der Bitcoin-Kurs zeigt sich am Freitag wieder erholt, nachdem er am Vortag deutliche Verluste hinnehmen musste. Die Kryptowährung profitiert von steigenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, die Anleger in sichere Häfen treiben. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die heute erwarteten US-Inflationsdaten, die über die weitere Richtung entscheiden dürften.
Am Donnerstag war Bitcoin unter Druck geraten, als Gold über 3 Prozent einbrach und damit eine Welle am gesamten Markt für alternative Assets auslöste. Die Unsicherheit über künftige Zinssenkungen der US-Notenbank Fed lastete schwer. Robuste Arbeitsmarktdaten aus den USA hatten zuvor Zweifel an weiteren Zinsschritten geweckt – ein Gegenwind für zinsempfindliche Anlagen wie Kryptowährungen.
Inflationsdaten könnten Wende bringen
Die Aufmerksamkeit liegt nun auf den US-Verbraucherpreisen für Januar, die am Freitag veröffentlicht werden. Analysten erwarten zwar einen Rückgang der Kern- und Gesamtinflation, doch die Januardaten haben in den vergangenen vier Jahren regelmäßig nach oben überrascht. Ein unerwartet hoher Wert könnte die Erwartungen an Zinssenkungen weiter dämpfen und den Dollar stärken – beides Belastungsfaktoren für Bitcoin.
„Ein unerwarteter Anstieg der Inflation könnte den Wunsch der Fed verringern, die Zinsen weiter zu senken", warnen Analysten der ANZ Bank. Höhere Zinsen machen zinslose Assets wie Bitcoin für Investoren weniger attraktiv. Zudem würde ein fester Dollar zusätzlich auf die Kryptowährung drücken.
Sichere Häfen gefragt
Gleichzeitig sorgen Spannungen im Nahen Osten für Rückenwind. Berichte über die geplante Entsendung eines zweiten US-Flugzeugträgers in die Region, nachdem Atomgespräche mit dem Iran ins Stocken geraten sind, haben die Nachfrage nach alternativen Vermögenswerten befeuert. Bitcoin gilt in solchen Phasen zunehmend als digitaler Wertspeicher.
Die Volatilität nach dem Flash-Crash Ende Januar hat allerdings Spuren hinterlassen. Investoren bleiben vorsichtig, auch weil die Nominierung von Kevin Warsh als künftiger Fed-Chef weiterhin auf weniger Zinssenkungen hindeutet. Warsh gilt als weniger dovish – eine Einschätzung, die den Bitcoin-Kurs zuletzt belastet hatte. Der heutige Handelstag dürfte Klarheit bringen, wohin die Reise kurzfristig geht.
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