Bitcoin: Richtungssuche hält an
Der Bitcoin-Kurs verharrt aktuell in einer Konsolidierungsphase und lässt klare Impulse für einen Ausbruch vermissen. Hinter den Kulissen zeigt sich jedoch ein gespaltenes Bild: Während institutionelle Investoren die Delle offenbar zum strategischen Aufbau von Positionen nutzen, ziehen sich Kleinanleger angesichts makroökonomischer Unsicherheiten eher zurück. Diese Divergenz zwischen "Großen" und "Kleinen" prägt derzeit das Marktgeschehen.
Institutionelle greifen zu, Netzwerk schwächelt
Die aktuelle Seitwärtsbewegung bei rund 88.500 USD wird von gegensätzlichen Strömungen begleitet. Marktbeobachter registrieren, dass sogenannte "Whales" – also Großinvestoren – seit Ende 2025 verstärkt Bestände akkumulieren. Auch die Zuflüsse in US-Spot-ETFs, die sich zuletzt stabilisierten, stützen diese These der institutionellen Nachfrage. Unternehmen wie die japanische Metaplanet bauen ihre Bestände in den Firmenbilanzen weiter aus.
Doch es gibt einen Haken: Die fundamentale Netzwerkaktivität hält mit dem Preisniveau nicht Schritt. Daten zeigen, dass die Anzahl der täglich aktiven Adressen und die Netzwerkgebühren unter den Höchstständen von 2021 liegen. Der aktuelle Kurs wird also primär durch Investmentflüsse getrieben, nicht durch eine breite Nutzung des Netzwerks an der Basis. Analysten sehen in dieser Entkopplung ein Warnsignal, das die Nachhaltigkeit der Bewertung infrage stellen könnte.
Blick nach Washington
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Neben den On-Chain-Daten richten sich die Blicke heute auf die USA. Der Landwirtschaftsausschuss des Senats (Senate Agriculture Committee) hat für den heutigen Donnerstag die Beratung über den "Digital Commodity Intermediaries Act" angesetzt.
Dieses Gesetzesvorhaben zielt auf die Marktstruktur von Kryptowährungen ab. Investoren erhoffen sich von den politischen Signalen aus Washington mehr Klarheit für die künftige Regulierung digitaler Assets, was als potenzieller Katalysator für den Kurs wirken könnte.
Die Kryptowährung steht damit an einem Scheideweg. Ob die Kaufkraft der institutionellen Adressen ausreicht, um die schwächelnde Netzwerkaktivität und die Zurückhaltung der Privatanleger auszugleichen, bleibt abzuwarten. Die Ergebnisse der heutigen politischen Beratungen in den USA könnten hierbei den entscheidenden Anstoß für die nächste größere Bewegung geben.
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