Bitcoin: Probleme voraus?
Der Kryptomarkt kämpft mit einer tiefen Vertrauenskrise. Wichtige On-Chain-Metriken deuten darauf hin, dass Bitcoin in eine bärische Phase eingetreten sein könnte, da Anleger ihre Bestände zunehmend mit Verlust abstoßen. Während die Angst am Markt dominiert und kurzfristige Spekulanten das Handtuch werfen, nutzen jedoch langfristige Investoren die tiefen Kurse im Hintergrund für Zukäufe.
Anleger realisieren Verluste
Die Stimmung am Markt ist angespannt. Der sogenannte „Adjusted Spent Output Profit Ratio“ (aSOPR) ist laut Daten der Analyseplattform CryptoQuant in einen Bereich zwischen 0,92 und 0,94 gefallen. Ein Wert unter 1,0 signalisiert, dass die Coins, die aktuell bewegt werden, im Durchschnitt mit Verlust verkauft werden. Historisch betrachtet markiert dieser Bereich oft den Beginn größerer Korrekturphasen in Marktzyklen.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch im aktuellen Kurs wider, der mit rund 68.600 US-Dollar unter der wichtigen Marke von 69.000 US-Dollar notiert. Auf Monatssicht hat der Bitcoin bereits fast 28 Prozent an Wert eingebüßt. Der Verkaufsdruck wird durch institutionelle Abflüsse aus einigen Bitcoin-ETFs verstärkt, wenngleich es regionale Unterschiede gibt: Europäische Krypto-ETPs verzeichneten in der Woche bis zum 13. Februar noch Zuflüsse in Höhe von 135 Millionen Euro.
Tauziehen zwischen Angst und Überzeugung
Trotz der negativen Rentabilitätsdaten zeigt sich ein gespaltenes Bild. Während kurzfristige Halter kapitulieren und in den sieben Tagen bis zum 13. Februar realisierte Verluste von 2,3 Milliarden US-Dollar anhäuften, greifen andere Marktteilnehmer zu.
Sogenannte „Akkumulations-Adressen“ – Wallets, die historisch Bestände aufbauen und nicht verkaufen – haben ihre Positionen deutlich aufgestockt. Zum 15. Februar hielten diese Adressen fast 372.000 BTC. Diese Divergenz verdeutlicht einen Kampf zwischen Verkäufern, die ihre Verluste begrenzen wollen, und überzeugten Langzeitinvestoren, die auf eine Erholung setzen.
Marktstimmung am Boden
Die allgemeine Marktpsychologie ist derzeit von „extremer Angst“ geprägt, wie der Crypto Fear & Greed Index mit einem Tiefststand von 10 Punkten belegt. Analysten blicken nun auf die technische Unterstützung im Bereich von 60.000 US-Dollar. Sollte diese Marke unterschritten werden, drohen weitere Liquidationen. Für eine nachhaltige Stabilisierung müsste der aSOPR-Indikator zeitnah wieder über die Schwelle von 1,0 steigen.
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