Bitcoin: Nervöser Wochenstart
Bitcoin hat am Wochenende gezeigt, wie schnell es in dünnem Handel ungemütlich werden kann. Ein kräftiger Rutsch drückte den Kurs in Richtung neuer Tiefs – und zwang viele gehebelte Trader aus ihren Positionen. Doch warum kam es ausgerechnet jetzt zu diesem Tempo, und was bremst die Erholung?
Dünne Liquidität als Brandbeschleuniger
Der Rückgang fiel in eine typische Schwachstelle des Kryptomarkts: das Wochenende. Wenn klassische Börsen geschlossen sind und viele institutionelle Handelsplätze ruhen, werden die Orderbücher oft merklich dünner. In so einem Umfeld reichen kleinere Verkaufswellen, um wichtige Unterstützungen zu reißen – und damit Anschlussverkäufe auszulösen.
Genau das passierte: Der Abverkauf drückte Bitcoin zeitweise in den Bereich der jüngsten Tiefs. Die anschließende Stabilisierung wirkte zwar zügig, aber eher wie eine technische Gegenbewegung in einem Markt mit wenig Tiefe als wie ein klarer Stimmungsumschwung.
Liquidationen und ETF-Abflüsse erhöhen den Druck
Besonders sichtbar wurde der Stress über Zwangsliquidationen im Derivatehandel. Laut den im Quelltext zitierten Daten wurden innerhalb von 12 Stunden Positionen im Umfang von rund 510 Millionen US-Dollar glattgestellt – der Großteil davon auf der Long-Seite. Über mehrere Tage summierten sich Liquidationen bei Bitcoin-Positionen sogar auf über 2 Milliarden US-Dollar. Solche Kettenreaktionen verstärken Bewegungen oft, weil sie automatisch zusätzliche Verkäufe auslösen.
Gleichzeitig kam Gegenwind von der institutionellen Seite: US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zwischen 16. und 30. Januar überwiegend Nettoabflüsse. In Summe sollen dabei 3,2 Milliarden US-Dollar aus den Produkten abgeflossen sein – laut Quelle die schwächste Phase seit März 2025. CoinShares meldete zudem eine zweite Abflusswoche in Folge bei Digital-Asset-Produkten (zuletzt 1,7 Milliarden US-Dollar), während die Nettoentwicklung seit Jahresanfang insgesamt negativ blieb.
Erholung am Montag – aber der Markt bleibt „dünn“
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Mit der Wiedereröffnung der internationalen Märkte am Montag setzte eine Erholung ein. Auffällig: Die gleiche geringe Liquidität, die den Kurssturz beschleunigte, kann auch die Gegenbewegung verstärken, sobald Käufer „den Dip“ nutzen. Trotzdem bleibt das Umfeld fragil, solange die Markttiefe niedrig ist.
Auch das Stimmungsbild spricht eher für Vorsicht: Im Quelltext wird ein **Fear-&-Greed-Index im Bereich 14–17 („Extreme Fear“) ** genannt – ein Hinweis darauf, wie angespannt die Positionierung vieler Marktteilnehmer aktuell ist.
Aus Marktsicht ist die Lage klar angespannt: Bitcoin notiert laut den bereitgestellten Daten bei 78.933 USD und damit nur knapp über dem 52‑Wochen‑Tief – ein Signal, dass der Markt nach dem Rücksetzer noch keinen echten Boden gefunden hat.
Was das Makro-Umfeld damit zu tun hat
Der Einbruch kam nicht isoliert. Gleichzeitig standen auch andere Risikoanlagen unter Druck: Schwäche an den US-Aktienmärkten, Verluste bei Edelmetallen und ein generell defensiverer Ton („risk-off“). Eine Analystin (Nexo) wird im Quelltext mit der Einschätzung zitiert, dass weniger kryptospezifische Probleme ausschlaggebend gewesen seien, sondern vor allem Marktstruktur und Liquidität.
Konkreter Ausblick: Welche Marken jetzt zählen
Im Quelltext gehen die Einschätzungen auseinander: Ein Analyst sieht im Bereich um 70.000 US-Dollar einen möglichen kurzfristigen Referenzpunkt für eine Bodenbildung, während ein deutlich skeptischerer Ausblick sogar 40.000 US-Dollar im Jahresverlauf für möglich hält. Entscheidend ist kurzfristig vor allem die Marktstruktur: Solange die Liquidität niedrig bleibt, könnten Ausschläge nach oben wie nach unten stärker ausfallen, als es die Fundamentaldaten allein nahelegen.
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