Bitcoin: Krypto-Winter ist da!
Der Bitcoin-Kurs rauscht in die Tiefe und lässt die Hoffnung auf eine schnelle Erholung schwinden. Experten sprechen bereits vom Krypto-Winter, während Star-Investor Michael Burry vor einer sich selbst verstärkenden Todesspirale warnt.
468 Milliarden Dollar vernichtet
Seit dem 29. Januar sind laut CoinGecko rund 468 Milliarden Dollar an Marktwert im Kryptomarkt verschwunden. Bitcoin führt den Ausverkauf an und fiel am Dienstag bis auf 72.877 Dollar – der tiefste Stand seit der Wiederwahl von Donald Trump im November 2024. Damals hatten viele Anleger noch auf eine besonders kryptofreundliche Regierung gesetzt. Am Mittwoch stabilisierte sich der Kurs zwar wieder auf etwa 76.000 Dollar, doch die Nervosität bleibt.
Die Korrektur trifft den Markt härter als erwartet. Liquidationen, Abflüsse aus Bitcoin-ETFs und eine allgemeine Risikoaversion drücken den Kurs nach unten. Michael Burry, bekannt als „Big Short"-Investor, warnt nun eindringlich: Ein weiterer Rutsch um zehn Prozent könnte Zwangsverkäufe auslösen und Bitcoin-Treasury-Unternehmen wie Strategy hart treffen.
Experten sehen längst keinen Dip mehr
Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, bezeichnet die aktuelle Phase bereits als Krypto-Winter. Das ist längst kein gewöhnlicher Dip mehr, sondern ein fundamentaler Stimmungswechsel am Markt. Die Frage, ob die Marke von 60.000 Dollar als nächstes fällt, treibt Anleger um.
Interessanterweise profitieren defensive Krypto-Produkte von der Unsicherheit. Bybit meldete heute, dass das Mantle Vault – ein auf Stablecoins basierendes Ertragsinstrument – im Januar 50 Millionen Dollar an Zuflüssen verzeichnete. Seit der Lancierung im Dezember 2025 hat das Produkt bereits 150 Millionen Dollar an verwalteten Vermögen erreicht. Anleger suchen offensichtlich nach stabilen Alternativen in volatilen Zeiten.
Parallel dazu bringt die Nakiki SE aus Frankfurt eine Hochzinsanleihe mit 9,875 Prozent Kupon auf den Markt. Der Emissionserlös soll zu 80 bis 90 Prozent in Bitcoin investiert werden. Das Timing der Emission könnte sich als zweischneidiges Schwert erweisen: Entweder nutzt Nakiki den niedrigen Einstiegskurs oder die Anleihe wird zum Spielball weiterer Kursturbulenzen.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Bitcoin die kritische Unterstützung bei 70.000 Dollar halten kann oder ob Burrys Warnung vor der Todesspirale Realität wird.
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