Bitcoin hält sich hartnäckig um die 90.000-Dollar-Marke – und das, obwohl die Stimmung unter Anlegern weiterhin von Vorsicht geprägt ist. Während die Kryptowährung zuletzt unter Druck geraten war, sorgen neue Entwicklungen auf institutioneller Ebene für Aufmerksamkeit. Morgan Stanley hat Anträge für Bitcoin- und Solana-ETFs eingereicht. Ein Signal, das die Frage aufwirft: Kehrt das institutionelle Kapital zurück?

Kurs zeigt Stabilität, Stimmung bleibt verhalten

Bitcoin notiert aktuell bei rund 89.850 Dollar und konnte in den vergangenen 24 Stunden leicht um 0,7 Prozent zulegen. Die Schwankungsbreite lag zwischen 87.264 und 90.574 Dollar – ein Hinweis darauf, dass sich der Markt nach den jüngsten Turbulenzen stabilisiert. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen stieg um 1,5 Prozent auf 3,13 Billionen Dollar.

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Doch die Erholung bleibt fragil. Der Angst- und Gier-Index für Krypto-Assets verharrt mit einem Wert von 34 weiterhin im Angstbereich. Analysten beobachten, dass digitale Vermögenswerte hinter der Stärke traditioneller Aktienmärkte zurückbleiben.

On-Chain-Daten senden gemischte Signale

Die Netzwerkaktivität von Bitcoin zeigt zuletzt Schwäche. In den vergangenen 30 Tagen sanken die täglichen Netzwerkeinnahmen um 15 Prozent, aktive Adressen gingen um 6 Prozent zurück, neu erstellte Adressen um 4 Prozent. Diese Kennzahlen deuten auf nachlassende Nachfrage nach Blockspace und geringeres Nutzerwachstum hin.

Interessanterweise zeigt der Blick auf das vierte Quartal 2025 ein anderes Bild: Während der Bitcoin-Preis fiel, stiegen On-Chain-Metriken an – ein mögliches Indiz für Akkumulation durch langfristig orientierte Investoren.

Institutionelle Nachfrage im Wandel

Der ETF-Antrag von Morgan Stanley unterstreicht das anhaltende Interesse großer Finanzinstitute an regulierten Krypto-Produkten. Spot-Bitcoin-ETFs in den USA verzeichneten zwar phasenweise hohe Zuflüsse, doch jüngere Abflüsse zeigen, dass sich institutionelles Kapital noch nicht nachhaltig zurückgemeldet hat.

Parallel dazu erweitert sich das Krypto-Ökosystem. In Kanada wurde der Global X Tokenization Ecosystem Index ETF aufgelegt, der Zugang zu Unternehmen bietet, die an tokenisierter Finanzinfrastruktur arbeiten. Bitcoin-Miner diversifizieren ihre Geschäftsmodelle zunehmend in Richtung Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen.

Regulierung in Bewegung

Die Regulierungslandschaft entwickelt sich weiter. Die US-Börsenaufsicht CFTC kündigte eine „Future-Proof"-Initiative an, um Vorschriften für digitale Assets zu modernisieren. Gleichzeitig ging die Zahl der Durchsetzungsmaßnahmen der SEC gegen Krypto-Projekte 2025 deutlich zurück, wie eine Studie von Cornerstone Research zeigt. Ein umfassendes Gesetz zur Krypto-Marktstruktur im US-Senat verzögert sich allerdings.

International arbeitet Südafrika an einer Überarbeitung seiner Regelungen zur Klassifizierung digitaler Vermögenswerte. Die Entwicklungen signalisieren eine wachsende Anerkennung der Notwendigkeit klarer rechtlicher Rahmenbedingungen für die Branche.

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