Bitcoin: Großinvestoren kaufen massiv
Bitcoin rutscht seit Tagen ab, durchbrach am Mittwoch die psychologisch wichtige Marke von 90.000 Dollar und handelt mittlerweile unter dem Niveau vom Jahresbeginn. Doch während Kleinanleger verkaufen, zeigen On-Chain-Daten ein bemerkenswertes Bild: Institutionelle Investoren nutzen die Schwäche für aggressive Zukäufe in Milliardenhöhe.
Kurssturz und Liquidationswelle
Bitcoin bewegt sich aktuell in einer Spanne zwischen 88.000 und 90.000 Dollar, nachdem der Kurs im Tagesverlauf bis auf 87.282 Dollar gefallen war. Die sechste Verlustsession in Folge hat die Jahresgewinne vollständig ausgelöscht. Allein in den vergangenen 48 Stunden wurden Long-Positionen im Wert von über 1,5 Milliarden Dollar zwangsliquidiert – davon 860 Millionen Dollar innerhalb eines einzigen Tages.
Technisch verschärft sich das Bild: Bitcoin notiert unter seinen gleitenden Durchschnitten. Das seit November 2025 aktive "Death Cross"-Signal bleibt bestehen, während der RSI unter 50 gefallen ist. Verantwortlich für den Ausverkauf ist eine Kombination aus geopolitischen Spannungen – insbesondere Handelskonflikten zwischen den USA und Europa – und einem generell risikoaversen Marktumfeld.
Institutionen akkumulieren, Retail verkauft
Die On-Chain-Daten zeichnen ein geteiltes Bild. Zwischen dem 10. und 19. Januar verkauften Privatanleger rund 132 BTC. Im selben Zeitraum kauften sogenannte "Whale"-Adressen – Wallets mit einem Bestand zwischen 10 und 10.000 Bitcoin – dagegen 36.322 BTC im Gegenwert von etwa 3,21 Milliarden Dollar.
MicroStrategy setzt Kaufstrategie fort:
Das Softwareunternehmen unter CEO Michael Saylor hat kürzlich weitere Bitcoin im Wert von 2,13 Milliarden Dollar erworben. Der Gesamtbestand liegt nun bei über 709.715 BTC mit einer Bewertung von mehr als 54 Milliarden Dollar.
ETF-Abflüsse als Gegentrend:
Die US-notierten Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten hingegen Abflüsse von rund 500 Millionen Dollar in zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen. Im vierten Quartal 2025 flossen netto 4,57 Milliarden Dollar ab – teils getrieben durch steueroptimierte Verlustverkäufe zum Jahresende.
Regulierung bleibt Unsicherheitsfaktor
Die Trump-Administration hat eine strategische Bitcoin-Reserve mit rund 207.000 beschlagnahmten Coins initiiert. Doch die legislative Umsetzung stockt. Der "CLARITY Act", der einen Rechtsrahmen für digitale Assets schaffen soll, steht auf der Kippe. Coinbase zog kürzlich seine Unterstützung zurück – Streitpunkte sind unter anderem Regelungen zu Stablecoin-Erträgen und DeFi-Privatsphäre. Die entscheidende Sitzung im Senatsausschuss ist für den 27. Januar angesetzt.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse sieht trotz der aktuellen Schwäche Potenzial für neue Allzeithochs im weiteren Jahresverlauf 2026, sobald regulatorische Klarheit geschaffen wurde.
Ausblick: Entscheidende Marken im Fokus
Die technische Lage bleibt angespannt. Sollte die Unterstützung bei 88.000 Dollar nicht halten, rechnen Analysten mit einem Rücksetzer in Richtung 74.000 Dollar. Pessimistische Szenarien sehen sogar Kurse zwischen 52.000 und 58.000 Dollar. Auf der Oberseite müsste Bitcoin die 90.000-Dollar-Marke zurückerobern, um die Bären wieder in die Defensive zu drängen. Fundstrat-Analyst Tom Lee bleibt langfristig optimistisch und prognostiziert 250.000 Dollar bis Jahresende 2026. Die kommenden Tage dürften von hoher Volatilität geprägt sein – insbesondere rund um die Senatsanhörung zum CLARITY Act am 27. Januar.
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