Bitcoin: Frischer Optimismus!
Der Bitcoin zeigt sich überraschend widerstandsfähig. Während traditionelle Märkte unter dem eskalierenden Iran-Konflikt ächzen und der Ölpreis um 12 Prozent explodiert, hält sich die Kryptowährung bei rund 70.000 Dollar – deutlich über den Krisentiefs von Mitte Februar.
Die jüngsten Turbulenzen hatten Bitcoin zeitweise auf 62.500 Dollar gedrückt. Das Tief von Anfang Februar bei 60.000 Dollar kam damit bedrohlich nahe. Doch die Cyberdevise erholte sich schnell. In der vergangenen Woche legte Bitcoin um 4,07 Prozent zu – während Aktienindizes abstürzten und Anleger in Panik gerieten.
"Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen und einer insgesamt fragilen Nachrichtenlage zeigt sich der Bitcoin bemerkenswert robust", erklärt Timo Emden von Emden Research. "Bereits in den vergangenen Wochen hatten Investoren globale Risiken zunehmend eingepreist."
Schiff warnt vor Absturz auf 20.000 Dollar
Ganz anders sieht das der bekannte Bitcoin-Kritiker Peter Schiff. Der Ökonom schlägt Alarm und prognostiziert einen dramatischen Preissturz. "Wenn Bitcoin die 50.000-Dollar-Marke durchbricht, wird es höchstwahrscheinlich mindestens 20.000 Dollar testen", warnt Schiff auf X. Das wäre ein Crash von 84 Prozent vom Allzeithoch bei 126.000 Dollar im Oktober 2025.
Seine Handlungsempfehlung ist eindeutig: "Bitcoin jetzt verkaufen!" Schiff argumentiert, dass noch nie zuvor so viel Kapital, institutionelles Engagement und Marktkapitalisierung auf dem Spiel gestanden hätten wie heute.
Gold schlägt Bitcoin – zumindest nach Schiffs Rechnung
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Der Ökonom, ein bekannter Gold-Verfechter, rechnet vor: Wer im November 2021 10.000 Dollar in Bitcoin investiert hätte, säße heute auf etwa 9.100 Dollar. Die gleiche Summe in Gold angelegt wäre hingegen auf 27.000 Dollar angewachsen.
Gemessen in Gold habe Bitcoin seit seinem Peak vor über vier Jahren 66 Prozent an Wert verloren. Damals konnte man für einen Bitcoin 34,5 Unzen Gold kaufen – heute sind es nur noch 12 Unzen.
Kritiker halten Schiffs Berechnung allerdings für manipulativ. Der gewählte Startpunkt November 2021 markierte das vorherige Allzeithoch – ein denkbar ungünstiger Einstiegszeitpunkt. Vom Zyklustief bei 15.000 Dollar im November 2023 hat Bitcoin seitdem 320 Prozent zugelegt, während Gold im gleichen Zeitraum lediglich 150 Prozent gewann.
Interessant: Während Bitcoin als "Krisenwährung" in der Iran-Krise standhielt, rutschte ausgerechnet Gold jüngst auf ein Tief seit Februar. Schuld waren schwindende Zinssenkungshoffnungen und steigende Inflationssorgen. Der Markt erwartet mittlerweile, dass die Fed die Zinsen Mitte März unverändert lässt.
Am Samstag, den 07. März 2026, notiert Bitcoin bei etwa 70.000 Dollar – gut 56.000 Dollar über Schiffs Crash-Szenario.
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