Bitcoin: Comeback auf 95.000 Dollar
Bitcoin hat zur Wochenmitte kräftig zugelegt und die psychologisch wichtige Marke von 95.000 Dollar zurückerobert. Hinter dem Anstieg von über 4,6 Prozent innerhalb von 24 Stunden steckt mehr als nur Hoffnung: Institutionelle Investoren greifen massiv zu, die Makrodaten spielen mit – und im US-Kongress rückt ein entscheidendes Gesetz näher.
ETF-Zuflüsse auf Rekordniveau
Der Haupttreiber des jüngsten Kursanstiegs ist messbarer Kaufdruck am Kassamarkt. Am 13. Januar verzeichneten die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von 754 Millionen Dollar – einer der stärksten Tage im ersten Quartal 2026. Fidelity führte mit 351 Millionen Dollar, gefolgt von Bitwise mit 159 Millionen Dollar.
Die ETFs verwalten mittlerweile ein Gesamtvermögen von rund 123 Milliarden Dollar. Diese institutionelle Kaufwelle löste am Derivatemarkt eine Gegenbewegung aus: Short-Positionen im Wert von 269 Millionen Dollar wurden liquidiert, als Bitcoin über 94.000 Dollar ausbrach.
Goldlöckchen-Szenario stützt Risikobereitschaft
Zeitgleich erreichten Dow Jones und S&P 500 neue Rekordhöhen, befeuert durch aktuelle Inflationsdaten. Der US-Verbraucherpreisindex für Dezember kam bei 2,7 Prozent zum Vorjahr herein – exakt im Rahmen der Erwartungen. Die Kernrate lag bei 2,6 Prozent.
Parallel sank die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent. Diese Kombination aus rückläufiger Inflation ohne Arbeitsmarkteinbruch drückte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,17 Prozent und erhöht die Liquidität für Risiko-Assets wie Bitcoin. Auch Gold profitierte und markierte ein Rekordhoch nahe 4.639 Dollar.
CLARITY Act könnte Weichen stellen
Im US-Senat nimmt das Digital Asset Market Clarity Act 2025 konkrete Formen an. Das Gesetz soll die Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC klar abgrenzen – ein langjähriges Streitthema. Der Bankenausschuss des Senats hat den 27. Januar als möglichen Termin für die Ausschussberatung im Blick.
Analysten von Benchmark werten eine erfolgreiche Verabschiedung als „wesentliche Risikominderung" für institutionelle Investoren. Noch gibt es Diskussionen um Einzelheiten, etwa zur Behandlung von Stablecoin-Erträgen, die Plattformen wie Coinbase betreffen könnten.
Technische Hürden bleiben
Aus charttechnischer Sicht hat Bitcoin mit der Marke von 94.500 Dollar eine erste Unterstützung etabliert. Der Widerstand liegt bei 96.800 Dollar. Laut Blockhead Research notiert Bitcoin aktuell über der durchschnittlichen Kostenbasis aktiver Investoren von 87.700 Dollar, aber noch unter der Kostenbasis kurzfristiger Halter von 98.900 Dollar.
Ein nachhaltiger Tagesschluss über 98.900 Dollar gilt als Voraussetzung, um die 100.000-Dollar-Marke ernsthaft anzugreifen. Prognosemärkte wie Polymarket sehen eine 51-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin bis zum 1. Februar die sechsstellige Schwelle durchbricht.
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