Die Kryptowährung Bitcoin ist heute auf unter 73.000 Dollar gefallen – der tiefste Stand seit dem Wahlsieg von Donald Trump im November 2024. Zuletzt notierte die digitale Leitwährung bei etwa 75.000 Dollar. Der Rückgang markiert einen dramatischen Wendepunkt nach der monatelangen Rallye, die Bitcoin zwischenzeitlich auf über 122 Dollar katapultiert hatte.

Verantwortlich für den Kurseinbruch ist eine explosive Mischung aus makroökonomischen Unsicherheiten und geldpolitischen Signalen. Der entscheidende Katalysator: Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef durch Präsident Trump am vergangenen Freitag. Warsh gilt als notorischer Falke in Zinsfragen und hat in der Vergangenheit konsequent für eine Straffung der Geldpolitik plädiert.

Warsh-Schock erschüttert Kryptomarkt

Die Ankündigung schlug wie eine Bombe ein. Innerhalb kürzester Zeit verstärkte sich der Dollar, was massive Verwerfungen am gesamten Kryptomarkt auslöste. Investoren fürchten, dass eine hawkishe Fed-Politik die Liquidität am Markt deutlich reduzieren könnte – Gift für spekulative Assets wie Bitcoin.

Analysten sprechen von einem "Risk-off-Modus", in den Anleger vorsichtshalber schalten. Die Befürchtung: Der geldpolitische Gegenwind könnte deutlich länger anhalten als ursprünglich erwartet. Sollte Bitcoin die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar nach unten durchbrechen, droht ein regelrechter Panikmodus am Markt.

60.000 Dollar als strategischer Boden?

Die US-Investmentbank Bernstein sieht den aktuellen Ausverkauf allerdings nicht als Beginn eines langfristigen Bärenmarkts. In einer aktuellen Analyse identifizieren die Experten den Bereich um 60.000 Dollar als wahrscheinlichen Boden, von dem aus Bitcoin seine nächste Aufwärtsbewegung starten könnte.

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Das Argument der Analysten: Die derzeitige Bewegung sei lediglich eine spätzyklische Korrektur innerhalb eines strukturell intakten Aufwärtstrends. Institutionelle Nachfrage, On-Chain-Daten und frühere Widerstände würden in diesem Preisbereich zusammentreffen und eine "hochwahrscheinliche Akkumulationszone" bilden.

Bernstein betont, dass frühere Allzeithochs historisch oft zu Unterstützungszonen in späteren Zyklen werden – ein Muster, das erfahrene Trader für strategische Einstiege nutzen. Die wachsende Adoption von Spot-Bitcoin-ETFs und klarere regulatorische Rahmenbedingungen sollen die Volatilität mittelfristig dämpfen.

Extreme Bewegungen am gesamten Kryptomarkt

Bitcoin steht mit seinem Absturz nicht allein da. Der gesamte Kryptomarkt erlebt turbulente Zeiten, nachdem zuvor eine beispiellose Rallye die Bewertungen in astronomische Höhen getrieben hatte. Gold hatte 2025 ein Plus von 67,5 Prozent verzeichnet, während Silber sogar um 140 Prozent zulegte – bevor es am Freitag zu historischen Einbrüchen kam.

Die makroökonomische Unsicherheit ist den Anlegern buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Trumps Handelskrieg, unklare Zinsperspektiven und geopolitische Spannungen haben die Nerven vieler Investoren bis aufs Äußerste strapaziert. Die Frage ist nun: Handelt es sich um eine gesunde Korrektur oder den Beginn einer längeren Schwächephase?

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