Bitcoin: Abkopplung von Tech-Aktien
Bitcoin zeigt sich am Montag unbeeindruckt von den schwächelnden Aktienmärkten. Während Nasdaq und S&P 500 unter Druck stehen, legt die Kryptowährung zu – parallel zu Gold, das heute ein Rekordhoch erreichte. Die Entwicklung deutet auf eine Verschiebung hin: Investoren suchen Schutz vor möglicher Währungsabwertung, befeuert durch den eskalierenden Konflikt zwischen US-Präsident Trump und Fed-Chef Jerome Powell.
Politischer Druck auf die Fed
Der Auslöser für die Flucht in Bitcoin und Gold: Powell bestätigte eine Untersuchung des Justizministeriums zu Renovierungsarbeiten der Notenbank – von Marktteilnehmern als politischer Druck auf die Unabhängigkeit der Fed interpretiert. Die Sorge vor einer politisch motivierten Geldpolitik treibt Anleger in Assets, die als Absicherung gegen Währungsabwertung gelten.
Bitcoin handelt aktuell bei rund 92.100 US-Dollar, ein Plus von 1,6 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Gold kletterte auf 4.600 US-Dollar je Unze – beide Vermögenswerte profitieren vom schwächelnden Dollar.
MicroStrategy kauft für 1,25 Milliarden Dollar
Während der Kurs seitwärts tendiert, bleibt die institutionelle Nachfrage stark. MicroStrategy erwarb in der vergangenen Woche 13.627 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 91.519 US-Dollar – eine deutliche Beschleunigung gegenüber der Vorwoche. Das Unternehmen investierte insgesamt 1,25 Milliarden Dollar und signalisiert damit Vertrauen ins aktuelle Preisniveau.
Auch große Einzelinvestoren sind aktiv: Ein Wallet realisierte heute einen Gewinn von über 200.000 Dollar durch den Verkauf einer Long-Position. Die Daten zeigen, dass erfahrene Trader die Volatilität gezielt nutzen.
Regulierung: Coinbase droht mit Rückzug
Parallel verschärft sich die regulatorische Debatte in Washington. Coinbase könnte seine Unterstützung für den CLARITY Act zurückziehen – ein zentrales Gesetz zur Marktstruktur, das diese Woche im Senat behandelt wird. Streitpunkt sind Stablecoin-Erträge, die der Börse 2025 schätzungsweise 1,3 Milliarden Dollar einbrachten.
Sollte die finale Fassung diese Erträge über reine Offenlegungspflichten hinaus einschränken – ein Vorstoß der Bankenlobby –, könnte Coinbase seine Position ändern. Die Unsicherheit belastet das Vertrauen in künftige Geschäftsmodelle großer US-Kryptobörsen.
Entscheidende Woche steht bevor
Morgen werden die US-Inflationsdaten für Dezember veröffentlicht, später in der Woche folgen die Erzeugerpreise. Diese Zahlen dürften bestimmen, ob die Fed dem politischen Druck zu Zinssenkungen standhalten kann. Solange Bitcoin die Unterstützung bei 88.000 US-Dollar hält, bleibt die mittelfristige Struktur intakt. Ein Ausbruch über 95.000 US-Dollar würde den Weg Richtung 100.000 US-Dollar öffnen.
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