BioNTech hat die Struktur des neuen Unternehmens konkretisiert, das die Mitgründer Uğur Şahin und Özlem Türeci nach ihrem Abgang aufbauen werden. Die wichtigste Botschaft: Es handelt sich um eine vollständige Ausgründung — kein Spin-off, keine Tochtergesellschaft, sondern ein eigenständiges Unternehmen mit eigenen Ressourcen und eigener Finanzierung.

Was BioNTech einbringt — und bekommt

Laufendes Kapital stellt BioNTech dem neuen Venture nicht zur Verfügung. Das Unternehmen überträgt jedoch bestimmte Rechte und mRNA-Technologien. Als Gegenleistung erhält BioNTech eine Minderheitsbeteiligung sowie potenzielle Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren.

Die Gründer sollen bis Ende 2026 in das neue Unternehmen wechseln, nach Auslaufen ihrer aktuellen Dienstverträge. Der Aufsichtsrat hat bereits eine Nachfolgesuche eingeleitet. Die finalen Verträge zur Zusammenarbeit sollen bis Mitte 2026 unterzeichnet sein.

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Fokus auf die eigene Pipeline

BioNTech nutzt den Moment, um die eigene strategische Ausrichtung zu schärfen. Das erklärte Ziel: bis 2030 ein Unternehmen mit mehreren vermarkteten Produkten zu werden. Im Mittelpunkt stehen Immunmodulatoren, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) und bestehende mRNA-Kandidaten. Das COVID-19-Impfstoffgeschäft sowie die laufende klinische Pipeline bleiben von der Trennung unberührt.

Bis Ende 2026 erwartet BioNTech 15 laufende Phase-3-Studien in der Onkologie. Mehrere Datenpakete aus späten Studienphasen stehen im Jahresverlauf an — Ergebnisse, die über Zulassungsanträge und Markteinführungen entscheiden werden. Die Aktie notiert aktuell rund 14 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts, was zeigt, wie viel Erwartungsdruck auf diesen Datenpunkten lastet.

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