BioNTech überrascht mit einer spektakulären Transformation: Aus dem Corona-Impfstoff-Pionier wird ein diversifizierter Biotech-Gigant mit gleich mehreren Milliardendeals. Der größte Coup: Eine strategische Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb im Wert von bis zu 11,1 Milliarden Dollar. Doch kann das Mainzer Unternehmen damit seine Abhängigkeit vom COVID-Geschäft endgültig überwinden?

Bristol Myers zahlt Milliarden für Krebstherapie

Der Paukenschlag kam am 2. Juni: Bristol Myers Squibb sicherte sich die Rechte an BioNTechs vielversprechendem Krebsmedikament BNT327 – einem bispezifischen Antikörper gegen solide Tumore. Das Paket hat es in sich: 1,5 Milliarden Dollar fließen sofort, weitere 2 Milliarden kommen garantiert bis 2028. Zusätzlich winken bis zu 7,6 Milliarden an Meilenstein-Zahlungen.

Besonders clever: BioNTech behält 50 Prozent der Gewinne, teilt sich aber Entwicklungskosten und Risiko. Mehr als 1.000 Patienten werden bereits mit BNT327 behandelt – die klinischen Daten scheinen Bristol Myers Squibb überzeugt zu haben.

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Quartalszahlen zeigen Erholung

Die Zahlen für das zweite Quartal unterstreichen den Wandel: Der Umsatz verdoppelte sich auf 260,8 Millionen Euro, der Nettoverlust halbierte sich nahezu auf 386,6 Millionen Euro. Mit 16 Milliarden Euro Liquidität ist BioNTech finanziell bestens gerüstet für die Transformation.

Gleichzeitig drosselte das Unternehmen seine Ausgaben strategisch: Die Forschungskosten sanken um 75 Millionen auf 509,1 Millionen Euro – ein Zeichen für mehr Fokus und Effizienz.

Neuer Corona-Impfstoff startet durch

Ende August genehmigte die FDA BioNTechs aktualisierten COVID-Impfstoff gegen die LP.8.1-Variante. Das Timing könnte perfekter nicht sein: Pünktlich zur Atemwegsinfekt-Saison steht das Vakzin in den Vereinigten Staaten zur Verfügung. Auch Europa hat bereits grünes Licht gegeben.

Trotz aller Oncologie-Ambitionen bleibt das COVID-Geschäft ein wichtiger Umsatztreiber. BioNTech erwartet für 2025 Gesamterlöse zwischen 1,7 und 2,2 Milliarden Euro – mit dem Löwenanteil in den letzten Monaten des Jahres.

Analysten sehen Kurspotential

Mit der Bristol Myers-Partnerschaft und der CureVac-Übernahme positioniert sich BioNTech als ernstzunehmender Oncologie-Player. Die Analystencommunity honoriert die Strategie: Die Konsens-Kursziele liegen etwa 24 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Die Frage ist nicht mehr, ob BioNTech den Wandel schafft – sondern wie schnell die Pipeline Früchte trägt.

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