Die BioNTech-Aktie gerät zum Wochenschluss unter Druck und verliert rund 2,5 Prozent. Doch während Trader verkaufen, positionieren sich gleich zwei führende Investmentbanken auf der Käuferseite. Was steckt hinter dem Kontrast zwischen fallenden Kursen und bullishen Analysten?

Berenberg bekräftigt Kaufempfehlung

Trotz der aktuellen Kursschwäche hält die Privatbank Berenberg an ihrer positiven Einschätzung fest. Analyst Sam England bestätigte am Freitag das "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 155 US-Dollar – das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 33 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BioNTech?

Die Begründung: Die Life-Sciences-Branche kämpfte 2025 mit politischen Unsicherheiten in den USA, Schwäche in China und konjunkturellen Gegenwind. England sieht nun erste Anzeichen einer Erholung. Die Bewertungen hätten Mehrjahrestiefs erreicht, was mittelfristig orientierten Anlegern attraktive Einstiegschancen biete.

Goldman Sachs zog bereits nach

Die Einschätzung von Berenberg steht nicht allein. Erst eine Woche zuvor, am 16. Januar, hatte Goldman Sachs die Aktie von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 115 auf 142 US-Dollar angehoben.

Im Fokus der Investmentbank steht BioNTechs strategische Neuausrichtung auf Onkologie. Die Analysten heben das Potenzial der Pipeline hervor, insbesondere:

  • Bispezifische Antikörper
  • Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs)
  • Marktpotenzial dieser Technologien: über 100 Milliarden US-Dollar

Das strategische Ziel: Bis 2030 will sich BioNTech zu einem Multi-Produkt-Onkologie-Unternehmen entwickeln.

Die fundamentale Lage

Die Quartalszahlen zeigen Licht und Schatten. Im dritten Quartal erzielte BioNTech Erlöse von 1,78 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 1,21 Milliarden US-Dollar deutlich – ein Plus von 22 Prozent im Jahresvergleich.

Der Analystenkonsensus tendiert mit 11 Kaufempfehlungen, 3 Halten und 1 Verkaufen zu "Moderate Buy". Dennoch kämpft die Aktie derzeit an den europäischen Börsen darum, die Marke von 100 Euro zu halten.

Innerhalb von nur sieben Tagen haben sich zwei Schwergewichte der Finanzbranche klar positioniert: Sie sehen BioNTech unterbewertet. Die niedrige Bewertung und die ausreifende Onkologie-Pipeline werden als zentrale Wachstumstreiber genannt. Für 2026 erwarten beide Institute eine Erholung im gesamten Life-Sciences-Sektor.

BioNTech-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BioNTech-Analyse vom 23. Januar liefert die Antwort:

Die neusten BioNTech-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BioNTech-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BioNTech: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...