Billerud Aktie: Entscheidende Woche
Am 30. Januar legt Billerud seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Ankündigung des Termins lenkt den Fokus der Anleger auf den schwedischen Verpackungsspezialisten, der zuletzt unter schwierigen Marktbedingungen in Europa litt. Die Veröffentlichung wird Aufschluss darüber geben, wie das Unternehmen die Herausforderungen bewältigt und welche Perspektiven sich für 2026 abzeichnen.
Die Ausgangslage vor der Veröffentlichung
Die Erwartungen sind geprägt von den zuletzt gemischten Ergebnissen. Im dritten Quartal 2025 sank der Nettoumsatz um 8 Prozent auf 9,905 Milliarden Schwedische Kronen (SEK). Die bereinigte EBITDA-Marge fiel von 14 auf 11 Prozent. Während das Geschäft in Nordamerika mit einer währungsbereinigten Umsatzsteigerung von 4 Prozent und einer Marge von 16 Prozent robust blieb, drückten schwache Nachfrage und Überkapazitäten im europäischen Kartonsegment auf die Ergebnisse.
Als Reaktion darauf startete Billerud im September 2025 ein umfangreiches Sparprogramm. Es zielt auf jährliche Einsparungen von 800 Millionen SEK ab und könnte bis zu 650 Stellen betreffen. Mit ersten positiven Effekten wird im ersten Quartal 2026 gerechnet.
Analysten bleiben vorsichtig optimistisch
Die Stimmung im Vorfeld der Zahlen ist zurückhaltend. Die US-Bank Citi bestätigte Mitte Januar eine "Hold"-Einstufung für die Aktie bei einem Kursziel von 92 SEK. Das durchschnittliche Kursziel von fünf Analysten liegt jedoch bei 105,4 SEK bei einer Konsensempfehlung von "Kaufen". Diese Differenz zeigt die Unsicherheit über den Zeitpunkt einer Erholung in Europa.
Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf wachsendes Kundeninteresse an seinen innovativen Verpackungsmaterialien Tribute® und Voyager™ aus den US-Werken. Diese Produkte sind Teil der Strategie, das Geschäft mit nachhaltigen Verpackungslösungen auszubauen.
Worauf es am 30. Januar ankommt
Der Fokus der Anleger wird auf drei Punkten liegen: der aktuellen Performance in den Schlüsselmärkten Europa und Nordamerika, dem Fortschritt des Sparprogramms und der Prognose für 2026. Ein möglicher Rückgang der Holzpreise in Skandinavien im kommenden Jahr könnte die Kostenseite zusätzlich entlasten und die Margen stützen.
Die Telefonkonferenz am 30. Januar wird Gelegenheit bieten, Details zur operativen Umsetzung der Strategie und zur erwarteten Marktentwicklung zu erfahren. Die Zahlen werden zeigen, ob Billerud gut aufgestellt ist, um die anhaltenden europäischen Herausforderungen zu meistern und von der nordamerikanischen Stärke zu profitieren.
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