Starke operative Zahlen und eine kräftig erhöhte Dividende reichen derzeit nicht aus, um die Anleger bei Laune zu halten. Nach dem Rekordhoch im Februar scheint die Luft erst einmal raus zu sein, während das Management bereits die Weichen für das Jahr 2030 stellt.

Bilfinger hat das Jahr 2025 mit einem Umsatzplus von 8 Prozent auf 5,427 Milliarden Euro abgeschlossen. Besonders die Sektoren Energie und Pharma trieben das organische Wachstum an. Die operative EBITA-Marge landete mit 5,5 Prozent punktgenau im Zielkorridor. Jedoch drückte ein gesunkenes Ergebnis je Aktie auf die Stimmung: Dieses fiel mit 1,15 Euro niedriger aus als im Vorjahr (1,38 Euro), was die jüngste Skepsis am Markt miterklären dürfte.

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Höhere Dividende trotz Kursdruck

Als Ausgleich für die jüngsten Kursverluste winkt den Aktionären eine spürbare Steigerung der Ausschüttung. Die Dividende soll von 2,40 Euro auf 2,80 Euro steigen. Das Management signalisiert damit Vertrauen in die langfristige Strategie. Bis 2030 peilt der Industriedienstleister ein jährliches Umsatzwachstum von bis zu 10 Prozent an, wobei Zukäufe eine tragende Rolle spielen sollen. Die operative Marge soll in diesem Zeitraum auf 8 bis 9 Prozent klettern.

Charttechnik liefert Warnsignale

Der Blick auf den Kursverlauf offenbart die aktuelle Schwächephase. Mit einem Schlusskurs von 98,45 Euro am Donnerstag notiert das Papier fast 20 Prozent tiefer als noch vor 30 Tagen. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch vom Februar bei 127,90 Euro hat sich damit deutlich vergrößert. Die Aktie sucht derzeit nach einem stabilen Boden, während sie bereits 15 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt gehandelt wird.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet Bilfinger mit einem Umsatz von bis zu 5,9 Milliarden Euro und einer weiteren Margenverbesserung auf bis zu 6,2 Prozent. Die Stabilisierung des Kurses wird nun maßgeblich davon abhängen, ob der erwartete Free Cashflow von bis zu 300 Millionen Euro ohne weitere Einmaleffekte tatsächlich erreicht werden kann.

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