Die Aktien von Barrick Gold kennen derzeit kein Halten. Am gestrigen Dienstag kletterten die Papiere auf ein neues Jahreshoch und bescherten Anlegern in den letzten zwölf Monaten eine Rendite von fast 195 Prozent. Während der Goldpreis historische Marken durchbricht, fragen sich Marktteilnehmer: Ist angesichts strategischer Umbaupläne und glänzender Bilanzen noch mehr Potenzial vorhanden?

Goldpreis und Analysten treiben den Kurs

Am Dienstag markierten die Titel an der NYSE bei 46,72 US-Dollar den höchsten Stand seit 52 Wochen, was einem Tagesplus von rund 4,4 Prozent entspricht. Der entscheidende Treibstoff für diese Rally bleibt der Goldpreis, der sich der Marke von 4.420 US-Dollar pro Unze nähert. Geopolitische Spannungen in Südamerika und anhaltende Handelskonflikte verstärken die Flucht in sichere Häfen, während Zentralbanken ihre Goldreserven weltweit weiter aufstocken.

Die Wall Street liefert zusätzlichen Rückenwind. Bank of America stufte die Aktie Ende November auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel auf 48,00 US-Dollar an. Auch BNP Paribas sieht mit einem Ziel von 50,00 US-Dollar weiteres Potenzial. Der Konsens unter 22 Analysten lautet „Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 47,17 US-Dollar, was das gestiegene Vertrauen in das Wachstumsprofil des Minenbetreibers widerspiegelt.

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Fundamentale Stärke und IPO-Fantasie

Die jüngsten Geschäftszahlen untermauern die Bewertung fundamental. Im dritten Quartal 2025 sprang der operative Cashflow im Jahresvergleich um 105 Prozent auf rund 2,4 Milliarden US-Dollar. Der Free Cashflow vervielfachte sich von 444 Millionen auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Diese Liquiditätsschwemme kommt direkt den Aktionären zugute: Barrick erhöhte die Quartalsdividende um 25 Prozent und kaufte allein im letzten Quartal Aktien im Wert von 589 Millionen US-Dollar zurück.

Zusätzliche Fantasie weckt die strategische Neuausrichtung. Der Vorstand prüft einen Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets ("NewCo"). Diese Einheit würde unter anderem die riesigen Minen in Nevada umfassen. Analysten von Jefferies bewerten eine solche Ausgliederung positiv, da sie stille Reserven heben und das Unternehmen für Investoren fokussierter machen könnte. Zudem treibt Barrick die Diversifizierung in Kupfer voran, insbesondere durch Großprojekte in Sambia und Pakistan, um vom globalen Ausbau der Elektro-Infrastruktur zu profitieren.

Bewertung und Ausblick

Trotz der massiven Kursgewinne wirkt die Aktie nicht überteuert. Mit einem erwarteten KGV von 12,84 für das laufende Jahr notiert Barrick immer noch mit einem Abschlag zum Branchendurchschnitt. Für 2025 wird ein Gewinnwachstum von fast 80 Prozent prognostiziert.

Der nächste entscheidende Termin für Anleger ist der 11. Februar 2026. Dann wird Barrick die Ergebnisse für das Gesamtjahr vorlegen und voraussichtlich konkrete Updates zur Prüfung des Teil-Börsengangs der Nordamerika-Sparte liefern. Sollten sich die Prognosen von Morgan Stanley bewahrheiten, die den Goldpreis bei 4.800 US-Dollar sehen, dürften die Gewinnmargen des Konzerns weiter steigen.

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