Barrick Mining Aktie: Umbau auf Rekordniveau
Während der Goldpreis historische Marken durchbricht, ordnet Barrick Mining seine Führungsspitze neu. Mitten in einer Kursrallye von fast 200 Prozent binnen eines Jahres wechselt der Konzern den Finanzvorstand aus. Anleger blicken nun gespannt auf die strategische Ausrichtung, denn neben dem Personalwechsel stehen mögliche Abspaltungen im Raum.
Personalwechsel in der Chefetage
Barrick Mining nutzt die aktuelle Stärkephase für eine Neubesetzung im Management. Helen Cai wird zum 1. März 2026 als neue Finanzvorständin (CFO) antreten. Diese Ankündigung vom Montag markiert eine weitere Veränderung unter Interim-CEO Mark Hill, nachdem bereits der ehemalige Konzernchef Mark Bristow das Unternehmen verlassen hatte. Der scheidende CFO Graham Shuttleworth wird seinen Posten nach Vorlage der Jahresergebnisse räumen.
Der Markt reagierte positiv auf die Nachricht. Die Aktie legte in Toronto um 2,4 Prozent zu, was allerdings auch dem allgemein starken Umfeld für Edelmetalle geschuldet ist.
Goldrausch treibt die Kurse
Die operative Entwicklung wird derzeit massiv vom Goldpreis flankiert. Gestern erreichte das Edelmetall ein neues Rekordhoch von über 4.763 US-Dollar pro Unze. Seit Jahresbeginn 2026 legte Gold bereits um 10 Prozent zu, nachdem es im Vorjahr einen Gewinn von 64 Prozent verzeichnet hatte. Auch Silber notiert mit über 95 Dollar auf einem Allzeithoch.
Verantwortlich für diesen Anstieg sind vor allem:
* Zunehmende Handelsspannungen zwischen den USA und Europa bezüglich Grönland.
* Hohe Nachfrage nach sicheren Häfen aufgrund geopolitischer Unsicherheiten.
* Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve bis Mitte 2026.
* Ein schwächelnder US-Dollar.
Diese Rahmenbedingungen haben der Barrick-Aktie eine beeindruckende Performance beschert. Auf Jahressicht steht ein Plus von rund 195 Prozent zu Buche. Mitte Januar markierte das Papier neue 52-Wochen-Hochs nahe der 50-Dollar-Marke und konsolidiert derzeit im Bereich von 46 bis 47 Dollar.
Strategische Manöver und IPO-Fantasie
Neben dem Tagesgeschäft rücken strategische Überlegungen in den Fokus. Barrick prüft einen möglichen Börsengang (IPO) seiner nordamerikanischen Gold-Assets. Dazu gehört auch das wichtige Joint Venture "Nevada Gold Mines" mit Newmont.
Branchenbeobachter spekulieren, dass dieses neue Vehikel ein Übernahmeziel werden könnte. Berichten zufolge hatte Newmont bereits geprüft, die Kontrolle über die Nevada-Operationen zu übernehmen. Wie offen Barrick für solche Annäherungen ist, bleibt bislang unklar. Analysten werten die Situation jedoch als potenziellen Katalysator für weitere Wertsteigerungen.
Blick auf die Zahlen
Die nächsten konkreten Impulse werden am 5. Februar 2026 erwartet, wenn Barrick die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 präsentiert. Das Unternehmen geht gestärkt in diesen Termin: Im dritten Quartal wurde ein operativer Cashflow von 2,4 Milliarden Dollar erwirtschaftet.
Analystenhäuser bleiben optimistisch. TD Cowen bestätigte kürzlich die Kaufempfehlung, während Bernstein SocGen die Aktie mit einem Kursziel von 64 kanadischen Dollar als "Outperform" einstuft und Barrick als Top-Pick für die laufende Edelmetall-Hausse nennt. Ob der Führungswechsel und die IPO-Pläne den erhofften Mehrwert liefern, wird sich spätestens mit den kommenden Quartalszahlen und den dort kommunizierten Ausblicken zeigen.
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