Barrick Mining stellt sich für ein wegweisendes Jahr neu auf: Mit zwei Führungskräften in neu geschaffenen Positionen, einem geplanten Teil-Börsengang der nordamerikanischen Goldaktiva und Rekordwerten beim Cashflow aus dem vierten Quartal 2025 schickt sich der kanadische Bergbauriese an, eine neue Phase einzuläuten.

Neue Köpfe für Regulierung und Staatsbeziehungen

Barrick hat James J. McGuire zum Chief Legal and Policy Officer ernannt sowie Woo Lee zum Chief Global Affairs Officer berufen. Beide berichten direkt an CEO Mark Hill und gehören dem Executive Committee an.

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McGuire kommt von der Kanzlei Greenspoon Marder LLP und bringt über 30 Jahre Erfahrung in Rechts- und Regulierungsfragen mit. Lee ist seit mehr als elf Jahren im Unternehmen und leitete zuletzt die Regierungsbeziehungen im asiatisch-pazifischen Raum. Zuvor diente er als US-Diplomat im Außenministerium. In seiner neuen Rolle verantwortet er die globale Strategie für Staatsbeziehungen weltweit.

Der Zeitpunkt der Neubesetzungen ist kein Zufall. Barrick bereitet einen Teil-Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktiva vor – ein Vorhaben, das umfangreiche regulatorische und politische Weichenstellungen erfordert. Mark Hill wurde vom Verwaltungsrat eigens damit beauftragt, diesen IPO-Prozess zu führen.

Starke Zahlen, geplanter Börsengang – und Gegenwind beim Goldpreis

Das neue Konstrukt soll die Beteiligungen an Nevada Gold Mines und dem Joint Venture Pueblo Viejo bündeln, ergänzt durch das vollständig eigene Fourmile-Projekt in Nevada. Dort konnte Barrick die ausgewiesene Goldressource zum zweiten Mal in Folge verdoppeln – auf nun 2,6 Millionen Unzen angezeigte und 13 Millionen Unzen vermutete Ressourcen. 2026 soll das Bohrbudget auf 150 bis 160 Millionen US-Dollar steigen, nach 91 Millionen im Vorjahr.

Das operative Fundament für den geplanten IPO ist solide. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden US-Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar – Zuwächse von 13 beziehungsweise 9 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 1,43 US-Dollar, ein Anstieg von 88 Prozent gegenüber Q3. Begleitet wurde dies von einer deutlichen Dividendenerhöhung: Die vierteljährliche Basisdividende stieg um 40 Prozent auf 0,175 US-Dollar je Aktie; inklusive einer Sonderzahlung wurde eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar deklariert – 140 Prozent mehr als im Vorquartal.

Auf der Produktionsseite gibt es dagegen Bremsspuren. Die Goldproduktion sank im Gesamtjahr 2025 um rund 17 Prozent, unter anderem wegen der zeitweisen Unterbrechung des Betriebs in der Mine Loulo-Gounkoto. Für 2026 erwartet Barrick eine Produktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen bei Gesamtkosten (AISC) von 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze.

Zusätzlicher Gegenwind kommt vom Goldmarkt selbst. Ein erstarkender US-Dollar und eine restriktivere Haltung der US-Notenbank setzen den Goldpreis unter Druck. Steigende Energiepreise drohen die Kerninflation anzufachen, was die Erwartung eines anhaltend hohen Zinsniveaus verstärkt – ein ungünstiges Umfeld für zinsloses Gold.

Kupfer als zweites Standbein

Neben dem Kerngeschäft Gold baut Barrick seine Kupferexposition gezielt aus. Die Erweiterung der Lumwana-Mine in Sambia liegt leicht vor dem Zeitplan, Lieferungen der neuen Bergbauflotte für 2026 sind bereits angelaufen. Das Reko-Diq-Projekt in Pakistan, das Kupfer und Gold kombiniert, soll die Abhängigkeit vom Goldpreis langfristig reduzieren.

Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 137 Prozent zugelegt und zählt damit zu den stärksten Titeln im Goldminensektor. Mit dem IPO-Prozess der nordamerikanischen Assets als zentralem Kurstreiber in den kommenden Monaten dürfte die Aufmerksamkeit der Investoren auf Barrick vorerst hoch bleiben.

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