Der kanadische Goldproduzent Barrick Mining gerät an der Börse zunehmend unter die Räder. Neben einer breiten Korrektur bei den Edelmetallen sorgt vor allem der stark fallende Silberpreis für unerwartet hohen Druck auf die Papiere. Zusätzlich trübt eine neu zugelassene Sammelklage die Stimmung der Investoren und wirft Fragen zu künftigen Rechtskosten auf.

Edelmetalle auf Talfahrt

Die aktuelle Schwäche der Aktie lässt sich nur teilweise mit dem sinkenden Goldpreis erklären. Tatsächlich orientiert sich der Kurs derzeit stärker am Silber, das seit Anfang März um über 20 Prozent eingebrochen ist. Anleger behandeln den Minenbetreiber momentan eher wie einen Silber- als einen Goldwert. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den jüngsten Kursdaten wider: Allein in den vergangenen sieben Tagen verlor das Papier 10,86 Prozent und ging am Donnerstag bei 33,08 Euro aus dem Handel.

Verantwortlich für die allgemeine Edelmetall-Korrektur ist ein erstarkender US-Dollar. Seit Beginn des Iran-Konflikts hat die amerikanische Währung Gold als bevorzugten sicheren Hafen abgelöst. Gleichzeitig schüren steigende Ölpreise neue Inflationssorgen, was Investoren zunehmend in Anleihen treibt.

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Juristische Hürden und Kostendruck

Zu dem schwierigen Marktumfeld gesellt sich ein juristischer Rückschlag. Ein Gericht in Ontario hat Anfang März eine Sammelklage von Investoren gegen Barrick zugelassen. Im Zentrum des Streits stehen angebliche Falschaussagen zu Umweltgenehmigungen und Kapitalkosten beim Pascua-Lama-Minenprojekt in den Anden. Diese Zulassung hebt den langjährigen Konflikt auf eine neue rechtliche Stufe und schafft Unsicherheit bezüglich künftiger Prozesskosten.

Parallel dazu kämpft das Management mit einem spürbaren Kostendruck. Für das Jahr 2026 prognostiziert das Unternehmen branchenübliche Gesamtkosten (AISC) zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar pro Unze – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Ein Grund dafür ist die gesunkene Produktion, die unter anderem auf die Aussetzung des Betriebs in der Loulo-Gounkoto-Mine zurückzuführen ist.

Börsengang als strategischer Ausweg

Trotz der operativen und juristischen Gegenwinde hält das Unternehmen an seinem strategischen Umbau fest. Der Verwaltungsrat hat grünes Licht für die Prüfung eines Börsengangs der nordamerikanischen Goldanlagen gegeben. Geplant ist, Ende 2026 einen Minderheitsanteil von 10 bis 15 Prozent an dieser neuen Einheit an die Börse zu bringen. Allerdings könnte sich dieses Vorhaben als komplex erweisen. Der Konkurrent Newmont, der 38,5 Prozent an den Nevada Gold Mines hält, besitzt ein Vorkaufsrecht, sollte Barrick seine Anteile veräußern wollen.

Als finanzielles Polster dient den Aktionären derweil eine Dividendenrendite von aktuell 4,2 Prozent sowie eine neue Ausschüttungspolitik, die 50 Prozent des freien Cashflows anpeilt. Die Aufrechterhaltung dieses Niveaus erfordert jedoch eine rasche Stabilisierung der Edelmetallpreise, um die deutlich gestiegenen Produktionskosten im laufenden Geschäftsjahr auszugleichen.

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