Barrick Mining Aktie: Geopolitischer Schock
Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte am Wochenende hat die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt. Gold schoss auf ein neues Rekordhoch von rund 4.445 US-Dollar je Unze – und Barrick Mining profitiert unmittelbar. Die Aktie des weltweit führenden Goldproduzenten kletterte am Montag auf etwa 44 US-Dollar und nähert sich damit dem 52-Wochen-Hoch.
Venezuela-Krise treibt Flucht in sichere Häfen
Der Auslöser für den Anstieg ist die dramatische Eskalation in Südamerika. Am Samstag, dem 3. Januar, bestätigten sich Berichte über eine gezielte Operation der USA gegen Maduro. Die Nachricht löste eine sofortige Reaktion an den Märkten aus: Gold legte am Montag über 2 Prozent zu und setzte seinen historischen Höhenflug fort.
Barrick Mining, das sich im Mai 2025 von Barrick Gold umbenannte, um seine erweiterte Ausrichtung auf Kupfer und kritische Mineralien zu unterstreichen, gehört zu den Hauptnutznießern. Die Aktie handelt an der New York Stock Exchange nahe 44,08 US-Dollar – in Reichweite des 52-Wochen-Hochs von 46,45 US-Dollar. An der Toronto Stock Exchange notieren die Papiere im Bereich von 60 kanadischen Dollar.
Strategische Weichenstellungen vor dem Höhenflug
Neben der makroökonomischen Triebfeder hat sich Barrick zuletzt strategisch neu aufgestellt. Im Dezember 2025 kündigte das Unternehmen die Prüfung eines Börsengangs seiner nordamerikanischen Goldanlagen an – ein Schritt zur Wertfreisetzung, der in der aktuellen Hochpreisphase zusätzliches Spekulationspotenzial bietet.
Parallel hat Barrick sein Portfolio gestrafft. Am 22. Dezember 2025 übernahm Revival Gold das Mercur Gold Project vollständig. Entscheidender war jedoch die Beilegung des Konflikts in Mali am 24. November 2025. Die Einigung mit der malischen Regierung, die auch die Freilassung festgehaltener Mitarbeiter umfasste, ermöglichte den Neustart der Loulo-Gounkoto-Mine – nur Wochen vor der neuen globalen Krise.
Margen im Fokus
Bei Goldpreisen über 4.400 US-Dollar dürfte die Gewinnmarge deutlich anziehen. Der freie Cashflow wird im ersten Quartal 2026 voraussichtlich stark zulegen, was die strategische Neuausrichtung unter dem Namen "Barrick Mining" unterstreicht. Die Full-Year-2025-Zahlen im Februar werden zeigen, wie stark die Rohstoffpreise die Bilanz bereits gestützt haben.
Die geopolitische Lage in Venezuela bleibt angespannt. Solange das Risikoprämienprofil erhöht bleibt, dürfte Gold weiter gefragt sein. Für die Aktie wird der Widerstand bei 46,45 US-Dollar entscheidend: Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte weiteres Momentum freisetzen. Die Berichtssaison und die Entwicklung der Goldnotierungen werden die nächsten Wochen prägen.
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